"Das Universum ist geistig

– gehalten im Geiste des Alls."

Kybalion

 

 

Das Gesetz der Geistigkeit

Das Gesetz der Geistigkeit bildet die Grundlage, auf dem alle anderen Gesetze aufbauen. Es besagt, dass alles was ist, dem göttlichem Schöpfergeist entspringt. Das heißt, alles im All, jede Existenz, ist geistigen Ursprungs. Alles, was wir hier in unserer materiellen Welt wahrnehmen, ist somit manifestierter Geist. (Manifestieren = etwas sichtbar werden lassen.) 

 

Dieser Geist ist nicht wirklich beweisbar. Er ist keine mechanische Kraft, wie die Schwerkraft, der Elektromagnetismus oder die Kernkraft, sondern dieser Geist ist das höhere Bewusstsein, in dem alles gespeichert ist, was jemals existent war.

 

Ich bin keine Wissenschaftlerin und überlasse es gerne den großen Denkern auf diesem Gebiet die Welt zu beweisen. Ich für mich habe erkannt, dass ich nicht alles wissen muss, um daran glauben zu können. Du musst die wissenschaftlichen Hintergründe nicht kennen und verstehen, um das Gesetz der Geistigkeit für Dich anzuwenden. Aber es hilft daran zu glauben, dass es diesen Geist, also diese höhere Kraft, die sich nicht wirklich erklären und greifen lässt, tatsächlich auch gibt.

 

Die Anwendung dieses Gesetzes zu Deinen Gunsten, wird Dir langfristig beweisen, dass es funktioniert, auch wenn Du vielleicht niemals genau wissen wirst, wie es denn nun wirklich funktioniert. Für Deinen inneren Kritiker, und um Deinen skeptischen Verstand ein bisschen zu befriedigen, möchte ich hier jedoch ganz kurz auf wissenschaftliche Hintergründe eingehen.

  

Wir haben in der Schule gelernt, dass der Baustein aller physischen Materie die Atome sind. Die Quantenphysik hat festgestellt, dass Atome zum größten Teil aus leerem Raum bestehen, gefüllt mit Energie. Auch die Protonen und Neuronen im Atom sind überwiegend leerer Raum, gefüllt mit Energie. Das heißt, alles Physische im Leben, der Stuhl auf dem Du sitzt, alle Dinge, alle Pflanzen und Tiere, alles Leben, ist keineswegs "harte" Materie. Es handelt sich hierbei vielmehr um Energiefelder bzw. Frequenzmuster. Somit ist alles, was wir als Materie wahrnehmen, Energie. Manifestierte Energie geistigen Ursprungs.

  

Die wohl faszinierendste Erkenntnis wissenschaftlicher Forschungen ist, dass die Existenz der kleinsten existierenden Teilchen von der Beobachtung abhängig ist. Das bedeutet, der Beobachtende beeinflusst das zu Beobachtende. Somit könnte man daraus schließen, dass es das bewusste Beobachten, also das Bewusstsein selbst ist, was alles zusammenhält. Erst das Bewusstsein lässt die Dinge existieren. (Wenn Dich das Thema näher interessiert, dann empfehle ich Dir, Dich einmal mit dem Doppelspaltexperiment zu beschäftigen.)

 

 

Alle Materie entspringt und existiert nur durch diese eine Kraft.

Wir müssen annehmen, dass hinter dieser Kraft ein bewusster, intelligenter Geist steht. Dieser Geist ist die Matrix aller Materie.“

Max Planck 

 

Bevor etwas entsteht, bevor sich etwas zu Materie manifestiert, gibt es also immer schon den Gedanken, den Geist, das Bewusstsein, davon. Das bedeutet, Deine Gedanken erschaffen Deine Realität. 

 

Am Anfang der Kette, steht immer der Gedanke. Das geschieht im Kleinen, genauso wie im Großen. Wenn Du Dir zum Beispiel eine Tasse Tee kochst, dann beschließt Du gedanklich, bevor Du es tatsächlich tust, eine Tasse Tee zu kochen. Wenn ein Architekt ein Haus plant, dann hat er, bevor er mit dem Bauplan beginnt, bereits eine Vorstellung des Hauses in seinem Kopf. 

 

Doch die Manifestation Deiner Gedanken, betrifft nicht nur Deine kurzfristigen Handlungen. Ein Gedanke, den Du heute denkst, kann sich nicht schon heute, auch nicht morgen oder in ein paar Monaten, sondern erst irgendwann in ferner Zukunft manifestieren.

 

Häufig geschieht unser Denken und somit auch unser Manifestieren unbewusst. Wenn Du Dich jedoch einmal ganz genau beobachtest, dann wird Dir auffallen, dass Deine Gedanken sehr wohl mit Deiner Realität in Verbindung stehen.

 

Letzten Endes ist der Ursprung unseres Zustandes und wie unser Leben verläuft, immer unser eigenes Denken. Natürlich hat es einen Einfluss auf unseren Zustand und unser Leben, ob wir uns selbst, anderen Menschen und dem Leben gegenüber eine wohlwollende und lebensbejahende Einstellung haben, oder ob genau das Gegenteil der Fall ist. 

 

Die meisten Menschen denken über Sorgen, Probleme und Dinge nach, die sie nicht möchten und erschaffen sich somit auch einen Zustand und eine Realität, die sie nicht möchten.

 

Bewusstes Denken hilft Dir dabei, Deine Handlungen bewusst zu steuern. Unsere Handlungen sind das Ende der Kette. Durch unsere Handlungen, sind wir genau da hingekommen, wo wir uns heute befinden. Um nun unsere Handlungen zu unseren Gunsten verändern zu können, braucht es im ersten Schritt die Veränderung unseres Denkens. 

 

Wenn Du Dir über das Gesetz der Geistigkeit bewusst bist, dann werden Deine Gedanken zu einem unglaublich mächtigen Werkzeug. Denn damit wird Dir klar, dass Du mit Deinen Gedanken Deine Realität, also Dein Leben beeinflusst. Wenn Du nun an Deiner äußeren Realität etwas verändern möchtest, dann musst Du im ersten Schritt in Deiner inneren Welt Deine Gedanken an das anpassen, was Du im Außen verändern möchtest. Du musst sozusagen gedanklich zu dem werden, was Du im Außen erreichen möchtest.


Coachingübung 1: Fragen zum Gesetz der Geistigkeit

  • Welche Gedanken in Deinem Inneren denkst Du momentan, die zu Deiner äußeren Realität passen?
  • Welche Gedanken in Deinem Inneren könnten verantwortlich dafür sein, dass Dein Leben im Außen so ist, wie es ist?
  • In welcher Hinsicht, passt Deine äußere Welt, zu Deiner inneren Welt und zu Deinen Gedanken?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich. Denke hierbei an alle Lebensbereiche, wie z.B. Dein Privatleben, Deine berufliche Situation, Liebe und Partnerschaft, Familie und Freunde, Deine finanzielle Situation, Dein Wohnraum und die Umgebung, in der Du lebst, Deine Gesundheit etc.

 

Hinweis:

Es kann gut sein, dass Du speziell die Fragen über die universellen Gesetze (auch in den anderen Kapiteln) heute noch nicht beantworten kannst. Das ist vollkommen in Ordnung. Ich empfehle Dir, Dich nach ein paar Monaten, auf jeden Fall noch einmal mit den universellen Gesetzen auseinander zu setzen. Meiner Erfahrung nach, kann sich hier das Verständnis im Laufe der eigenen persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung auf jeden Fall noch maßgeblich verändern. Ich wollte diese Fragen nur der Vollständigkeit wegen den Gesetzen zuordnen, damit Du sie später leichter findest.


Aufgabe 1: Beobachte Deine Gedanken

Um Dir klar über Deine innere Welt und Deine Gedanken zu werden, ist es wichtig, damit anzufangen, Dir bewusst darüber zu werden, was Du eigentlich tatsächlich täglich denkst und wie Du innerlich mit Dir sprichst. Deshalb fange heute damit an, jeden Tag Deine Gedanken und Deinen inneren Dialog ganz aufmerksam zu beobachten. 

  • Wie denkst Du über Dich?
  • Wie denkst Du über andere?
  • Wie denkst Du über die Welt und das Leben?
  • Wie sprichst Du innerlich mit Dir selbst?
  • Nörgelst, schimpfst oder redest Du gedanklich schlecht über Dich selbst, andere oder über die Welt?
  • Gibt es vergangene negative Erlebnisse an die Du immer wieder denken musst?
  • Denkst Du an Dinge die Dir gut tun, oder denkst Du eher über Dinge nach, die Dir nicht gut tun?
  • Bist Du dankbar für die Dinge, die Du hast, oder denkst Du eher an Dinge, die Du gerne hättest aber nicht hast und bedauerst dies dann?
  • Vergleichst Du Dich häufig mit anderen? Bist Du auf andere neidisch?
  • Grübelst Du viel über Probleme oder denkst Du gezielt über Lösungen nach? 

Heute geht es noch gar nicht darum, dass Du nur noch positiv denken sollst. Heute geht es um Wahrnehmung, Bewusstwerdung und Unterbrechung.

 

> Werde Dir Deiner Gedanken bewusst, indem Du Dich selbst ganz genau beobachtest. Achte darauf, dass Du nur beobachtest und nicht bewertest. Man fällt leicht in die Falle, dass man sich, für den destruktiven Gedanken, den man aufgespürt hat, auch noch abwertet. Das wäre natürlich kontraproduktiv. Gehe hier ganz liebevoll mit Dir um und schlüpfe eher in die Rolle eines neutralen Detektivs und bitte nicht in die Rolle eines Urteilenden. Freue Dich über jeden negativen Gedanken, der Dir auffällt, denn nur so kannst Du ihn verändern.

  

> Unterbreche Gedanken, die nicht Deinem Wohl und Deiner Heilung dienen.


Aufgabe 2: Besorge Dir eine Gedankenstütze

Eine Gedankenstütze hilft Dir dabei Deine destruktiven Gedanken aufzuspüren.

  

Ziehe Dir zum Beispiel ein Armband an, am besten eines mit einem Gummizug, welches Du einfach nur über die Hand zu stülpen brauchst. Immer wenn nun ein negativer Gedanke in Dir hochkommt, nimmst Du Dein Armband und ziehst es Dir über Dein anderes Handgelenk. Du kannst den Gummizug auch einfach nur einmal schnalzen lassen.

 

Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel ein Stein, den Du Dir in die Hosentasche steckst. Immer wenn Dir ein destruktiver Gedanke auffällt, nimmst Du den Stein und steckst ihn in die andere Hosentasche.

 

Die Gedankenstütze sollte irgendetwas Neues sein. Nicht ein Schmuckstück, dass Du sowieso schon trägst. Und es sollte Dich zu einer kurzen Bewegung veranlassen. Mit der Zeit wirst Du ein immer achtsamerer Beobachter Deiner Gedanken werden.

 

Beispiele für Armbänder:


Wichtig!

Sei Dir bewusst, dass Du mit jedem negativen Gedanken immer nur Dich selbst triffst. Egal, ob Du von Dir selbst oder einem anderen Menschen schlecht denkst. Mit jeder Lästerei und jedem Geschimpfe schadest Du hauptsächlich Dir selbst. Denn die schlechten Gedanken und Worte sind in DIR und treffen somit logischerweise auch Dich selbst am heftigsten.

  

Negative/Destruktive Gedanken sind:

Genörgel, Gejammer, Geschimpfe und Lästereien gegenüber Dir, anderen und der Welt. Es sind Gedanken, die Dich schwächen, die Dir Kraft rauben, die Dich klein machen, die Dich aufhalten, die Dich behindern und die nicht Deinem Wohl dienen.

 

Destruktiv zu denken kann auch sein, dass sich Deine Gedanken immer wieder um die selben Themen drehen. Du denkst zum Beispiel immer wieder darüber nach, was Du heute noch alles erledigen musst. Oder Deine Gedanken drehen sich die ganze Zeit um einen anderen Menschen. Gerade wenn wir in jemanden verliebt sind, geschieht dies schnell. Natürlich ist Verliebtsein etwas Wunderschönes, trotzdem solltest Du Dich auch hier ganz achtsam beobachten. Wie oft bist Du in Gedanken bei anderen Menschen und wie oft bist Du eigentlich bei Dir selbst? 

 

Destruktiv ist es auch, hauptsächlich an Dinge zu denken, die Du nicht möchtest, wie z.B.: 

  • Ich will keine Depressionen mehr haben.

  • Ich will nicht mehr rauchen.

  • Ich will nicht mehr alleine sein.

  • Ich will kein Übergewicht mehr haben.

  • Ich will nicht jeden Cent umdrehen müssen.

Wenn Du etwas in Gedanken nicht möchtest, richtest Du Deine wertvolle Energie genau auf die Sache, die Du nicht möchtest. Ziel ist es aber Deine Energie langfristig nur noch dahin zu richten, was Du in Deinem Leben erfahren und erreichen möchtest.

 

Es ist natürlich auch destruktiv sich Sorgen zu machen und sich gedanklich vorzustellen, was alles Schlimmes passieren könnte. Gerade dann, wenn wir tatsächlich in persönlichen Krisen stecken, passiert es leicht, dass wir uns mit unseren Gedanken auch noch in den Sorgen verlieren. Doch sich Sorgen zu machen, hilft und nützt Niemanden. Was auch immer gerade in Deinem Leben geschieht, mit Sorgen wird die Sache nicht besser, das Gegenteil ist eher der Fall. Mache Dir immer wieder bewusst: Es gibt Probleme und es gibt Lösungen. Sorgen machen wir uns selbst.

 

Vielleicht hilft Dir diese Geschichte dabei, das Thema Sorgen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.


Coachingübung 2: Fragen zum Problem

Um Deine sorgenvollen Gedanken loslassen zu können, ist es sinnvoll, Dich noch einmal bewusst damit zu beschäftigen. Oft verlieren wir uns in Grübeleien, beschäftigen uns aber nicht bewusst mit den Themen, die uns belasten. Unsere Gedanken drehen sich immer und immer wieder um die gleichen Probleme - sie drehen sich sozusagen im Kreis und wir kommen damit nie zu einem Abschluss. In dieser Übung entlässt Du Deine Sorgen, Probleme und Leiden aus Deinem Kopf und bringst Sie auf das Papier.
  • Welche Belastungen, Sorgen, Probleme, Leiden oder Schmerzen begleiten Dich momentan in Deinem Leben?
  • Warum gibt es das Problem, die Situation, die Lage, in der Du steckst?

  • Womit ging das Problem oder das negative Gefühl los?

  • Was ist die wirkliche Ursache des Problems? (z.B. Warum hast Du wirklich Depressionen? Warum bist Du einsam? Warum funktionieren Deine Beziehungen nicht?) - Inspiration hierzu findest Du in diesem Artikel.

  • Wie wirkt sich das Problem auf Dein Leben aus?

  • Was erlebst Du innerlich und äußerlich? (Gefühle, Gedanken, körperliche Reaktionen)

  • Was wird durch das Problem verhindert, gestört oder erschwert?

  • Welchen (unbewussten) Vorteil hat das Problem für Dich? Was wird dadurch möglich?

Diese Frage kann Dir im ersten Moment provokant vorkommen. Doch der Grund, dass wir in bestimmten Lebenssituationen feststecken, ist auch immer ein versteckter Vorteil, den wir im ersten Moment nicht bewusst erkennen. Ist es nicht so, dass wir, gerade wenn wir z.B. als Kind krank waren und es uns schlecht ging, besonders viel Aufmerksamkeit bekommen haben? Durch diese Erfahrung aus der Kindheit kann z.B. die Verknüpfung in uns entstanden sein, dass wir einen Vorteil haben, wenn es uns schlecht geht. Nämlich wahrgenommen zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen.

  • Gab es das Problem, die Situation, in der Du steckst, früher schon mal in Deinem Leben?

  • Wie bist Du früher damit umgegangen?

  • Was sagen die anderen (Familie, Kollegen, Freunde) zu Deinem Problem, zu Deiner Situation?

  • Wer möchte Dich unterstützen?

  • Wer möchte insgeheim, dass das Problem bleibt? Wer möchte Dich aufhalten, behindern?

  • Was wäre, wenn es so weiterginge wie bisher? 

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich. 


Coachingübung 3: Seelenbild

 

"Es ist im Malen etwas Unendliches... In den Farben sind verborgene Dinge von Harmonie oder Kontrast, Dinge die durch sich selbst wirken und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann."

Vincent van Gogh 

 

Wenn wir uns auf den Prozess des Malens einlassen - auch wenn wir denken, nicht malen zu können - dann können sich in unseren Bildern Dinge zeigen, die wir mit dem Verstand niemals hätten greifen können. Ein Bild, das aus dem Herzen heraus entstanden ist, berührt und bewegt jenseits aller Worte. Unser Unterbewusstsein und unsere Seele leben in Bildern. In uns existiert eine wundervolle Welt voller Farben und Symbolen - manchmal hell leuchtend, manchmal düster und dunkel.

 

Mit dem Malen haben wir ein wundervolles Werkzeug, in Kontakt mit unserer inneren Weisheit zu kommen. Deine Zweifel, dass Du doch überhaupt nicht malen kannst, darfst Du einmal komplett loslassen. Es geht hier nicht darum ein schönes Bild zu zaubern. Das Bild, das hier entstehen darf, soll kein Kunstwerk werden, dass uns gefällt. Es soll uns als Werkzeug dienen Botschaften unserer Seele zu erkennen.

 

Nimm Dir Papier und Farben, Stifte, Pinsel oder Kreiden und male einfach darauf los, ohne groß darüber nachzudenken. Spiele mit Farben, Formen und Symbolen und versuche einmal Deinem inneren Kritiker keine Beachtung zu schenken.

 

Wenn Du fertig bist, hänge Dein Bild (z.B. mit Tesafilm) an eine weiße Wand, die gut beleuchtet ist, betrachte es aus ein bis zwei Metern Entfernung und beantworte die folgenden Fragen bitte schriftlich:

  • Welche versteckte Botschaft erkennst Du in Deinem Bild?
  • Was möchte Dir Deine Seele mitteilen?
  • Welche Ängste und Sehnsüchte erkennst Du darin?

Tipp:

Wenn Du möchtest, kannst Du auch so tun, als würdest Du Deine Eindrücke jemandem erzählen. Sprich laut über das, was Du in Deinem Bild siehst und nehme es Dir als Sprachnachricht auf Deinem Handy auf. Auch im lauten Sprechen können Dinge zum Vorschein kommen, die über stilles Nachdenken versteckt bleiben würden. 


Optional: Fragen zur Krankheit

  • Was für Symptome verursacht die Krankheit?
  • Kennst Du diese Symptome auch in Deinen Lebensbereichen?
  • Was kannst Du in diesen Lebensbereichen verändern, um die Symptome loszuwerden?
  • Welche Symbolik könnte hinter der Krankheit stehen? (z.B. Müdigkeit = des Lebens müde sein)

  • Wie fühlt sich die Krankheit an? (z.B. einengend, blockierend, schwer, erdrückend, hoffnungslos etc.)
  • Wo lebst Du diese Gefühle gerade in Deinem äußeren Leben?
  • Zu was zwingt Dich die Krankheit?

  • Was kannst Du durch die Krankheit nicht mehr tun?

  • Welche (unbewussten) Vorteile bringt Dir die Krankheit? Was wird dadurch für Dich möglich? Was musst Du vielleicht dadurch nicht tun?

  • Welche Chance oder Herausforderung eröffnet Dir die Krankheit (sinnhaft)?

  • Was kannst Du erfahren, dadurch dass Du diese Krankheit hast?

  • Was unterdrückt die Krankheit vielleicht in Dir, wozu Du noch nicht bereit bist, es zu leben? Was erlaubst Du Dir noch nicht zu leben?

  • Empfindest Du wegen der Krankheit Groll gegenüber Deinem Körper?

  • Bist Du offen für Heilung?

  • Wenn Du glaubst, dass Deine Krankheit unheilbar ist: Welcher Teil in Dir möchte an diesem Glauben festhalten?
  • Welchen Glauben könntest Du in Dir entwickeln, der Deiner Heilung dient? (z.B. Zwischen Himmel und Erde gibt es noch so viel mehr, als dass es irgendwelche Menschen wissen könnten.)
  • Ist Deine Aufmerksamkeit auf Deine Heilung, Deine Gesundheit oder auf die Krankheit gerichtet?

  • Möchtest Du wirklich von ganzem Herzen gesund werden?

  • Willst Du leben? Darfst Du leben?

  • Was kannst Du selbst jeden Tag dafür tun, um gesund zu werden?

  • Wie kannst Du jetzt mit der Krankheit umgehen, damit es Deiner Heilung dient?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich. Es kann sein, dass Dir einige dieser Fragen provokant erscheinen. Hier bitte ich Dich einfach mir zu vertrauen und trotzdem zu versuchen, Antworten in Dir entstehen zu lassen. 


Tipps für den Umgang mit einer Krankheit

"Wenn Du Deine Krankheit loswerden möchtest,

dann solltest Du sie zuerst wie einen Freund willkommen heißen

und ihre Botschaft in Empfang nehmen."

Andrea Hein

  

1. Annehmen, was ist.

Akzeptiere, dass Du die Krankheit hast. Habe Verständnis dafür, dass Du die Krankheit hast. Mit einer inneren Abwehr gegen die Krankheit, blockierst Du Dich von einer möglichen Heilung.

  

2. Warum hast Du die Krankheit?

Sehe die Krankheit als eine besondere Aufgabe an, die Dir das Leben gegeben hat. Du hast die Krankheit nicht ohne Grund bekommen. Erkenne die Krankheit als einen Ausdruck für ein Ungleichgewicht in Deinem Leben. Eine Krankheit ist eine Kommunikationsmöglichkeit Deiner Seele, die Dir etwas mitteilen möchte. Was möchte Dir die Krankheit sagen?

 

3. Suche Dir Unterstützung.

Suche Dir Menschen, die diese Krankheit überwunden haben und frage sie, wie sie das getan haben.

  

4. Mach' Dich schlau.

Werde zum Experten Deiner Krankheit ohne Dich zu sehr auf die Krankheit zu fokussieren. Gehe Deine Behandlung und Heilung selbstverantwortlich an und überlasse das nicht nur den Ärzten oder Heilpraktikern. Das ist nicht ihre Aufgabe. Sie unterstützen Dich nur bei Deiner Selbstheilung.

  

5. Richte Deinen Fokus auf Deine Gesundheit

Suche nach positiven Möglichkeiten der Lebensgestaltung im alltäglichen Leben und richte Deine Aufmerksamkeit auf Deine Gesundheit und die Dinge, die Dir gut tun. 


Aufgabe: Verändere Deinen Gedanken

Ersetze ab heute bewusst und aktiv jeden Gedanken an die Krankheit, durch einen neuen kraftvollen und heilsamen Gedanken, wie z.B.:

 

Ich mache mich gesund (auch wenn ich noch nicht weiß wie)!

Mit jedem neuen Sonnenaufgang werde ich immer gesünder und gesünder.

 

Denke einfach immer daran: Gedanken an die Krankheit, verursachen mehr Krankheit. Gedanken an Deine Gesundheit, helfen Die dabei gesund zu werden.


Inspiration

Podcastfolge: Körper, Geist und Seele für Fortgeschrittene

Film: Warum wir hier sind. - Der Geist, das Höhere Bewusstsein und die Schöpferkraft


 

Glücksbotschaft

 

"Du bist weit mehr, als Du glaubst zu sein."

 

Ich freue mich so sehr, dass Du hier bist und wünsche Dir unglaublich viel Freude, Inspiration und viele wertvolle Erkenntnisse auf Deinem Weg in eine neue Zukunft. Du kannst jetzt schon so stolz auf Dich sein, dass Du hier am Start bist! 

 

In den ersten paar Tagen geht es darum, Deine bisherige Art zu denken einmal in Frage zu stellen und Schritt für Schritt eine neue Art des Denkens zu erlernen. 

 

Du bist unendlich wertvoll und in Dir steckt so viel mehr, als Du ahnst. Höchste Zeit, Dich mit neuen Augen der Liebe und der Anerkennung zu sehen.

 

Deine Andrea


Meditation zur Vertiefung

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Meditation Gesetz der Geistigkeit mit Musik
Meditation Gesetz der Geistigkeit mit Mu
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Meditation Gesetz der Geistigkeit ohne Musik
Meditation Gesetz der Geistigkeit ohne M
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Affirmation als Handyhintergrund