Das Gesetz von Ursache und Wirkung

"Jede Ursache hat ihre Wirkung; jedes Phänomen hat seine Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz; es gibt viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz."

Kybalion

 

Alles hat eine Ursache. Nichts geschieht zufällig. Es gibt keine Wirkung, ohne dass es vorher nicht eine Ursache gibt. Und ohne Ursache, wird es auch keine entsprechende Wirkung geben.

 

Dein heutiger Zustand und Deine heutige Lebenssituation sind das Ergebnis einer Kette von Ursachen. Es ist nicht Dein Schicksal, dass Dir vom Leben aufgezwungen wurde, sondern Du bist aufgrund von irgendwelchen Umständen, Situationen, Erlebnissen in Deinem Leben genau da angekommen, wo Du heute bist. Dein heutiger Zustand ist das Ergebnis vieler verschiedener Ursachen.

 

Und Dein neuer, kraftvoller, freudvoller Zustand, den Du Dir für die Zukunft wünschst, ist auch wieder das Ergebnis bestimmter Ursachen. Genau diese Ursachen kannst Du heute selbst legen, indem Du zum Beispiel ab heute Deine Aufmerksamkeit und Deinen Fokus nicht mehr auf Deine Leiden richtest, sondern ab heute an Deinem, neuen kraftvollen und lebensfrohen Zustand arbeitest. Die entscheidende Frage lautet also:

 

  •  Welche Ursache braucht es, um damit die Wirkung in Deinem Leben zu erzielen, die Du Dir wünschst?

 

Das Gesetz von Ursache und Wirkung zeigt ganz deutlich, dass wir unseren Zustand selbst in der Hand haben. Wir haben es selbst in der Hand, welche Entscheidungen wir treffen und wie wir sein möchten. Jede noch so kleine Entscheidung, die wir im Leben treffen, beeinflusst unsere Zukunft. Es liegt in unserer eigenen Verantwortung, wie wir uns selbst, die anderen Menschen und den Planeten Erde behandeln möchten. Wir haben es selbst in der Hand, welche Gedanken wir denken möchten und letzten Endes auch wie wir uns fühlen möchten. Wir können ganz viele Ursachen selbst legen und eine entsprechende Wirkung damit erzielen.

 

Natürlich gibt es auch viele Ursachen, die man offensichtlich nicht beeinflussen kann. Wenn zum Beispiel etwas Schlagartiges und Unvorhergesehenes in unserem Leben passiert, wie z.B. ein Unfall oder Todesfall. Uns kann ein Unfall passieren, an dem wir offensichtlich keine „Schuld“ tragen oder wir können zum Beispiel einen geliebten Menschen verlieren. Sogar bei den scheinbar „zufälligen Unglücksfällen“ sind wir in einem höheren, spirituellen Sinn Teil der Ursache. Da diese Einsicht mit unserem Verstand jedoch oft nicht mehr greifbar ist, bleibt uns in diesen Situationen zwar nichts mehr anderes übrig, als uns unserem Schicksal zu beugen, aber zum einen können wir selbst entscheiden, wie wir mit diesen Schicksalsschlägen umgehen möchten und zum anderen, wie wir diese Situationen bewerten möchten. Wie wir uns entscheiden, wie wir mit den Situationen, die uns im Leben passieren, umgehen möchten, ist letzten Endes wieder eine neue Ursache, die eine neue Wirkung in unserem Leben erzielt.


Coachingübung 1: Was bedeutet Leben für Dich?

Was wir ganz allgemein über das Leben denken, was wir davon halten, unsere eigene Einstellung gegenüber dem Leben an sich, hat einen großen Einfluss auf unseren Zustand. 

  • Was bedeutet für Dich überhaupt Leben?
  • Was bedeutet es für Dich, hier zu sein und zu leben?
  • Hast Du einen Widerstand gegenüber dem Leben? Was genau ist das für ein Widerstand? Wie macht er sich bemerkbar?
  • Was glaubst Du, hat ein Mensch, der unglaublich glücklich und erfüllt in seinem Leben ist, für eine Einstellung zum Leben?
  • Ist Deine momentane Einstellung über das Leben wirklich zu hundert Prozent wahr?
  • Wie geht es Dir mit der Behauptung, dass Deine Einstellung gegenüber dem Leben, einfach nur eine Einstellung von vielen verschiedenen Einstellungen ist?
  • Welchen Einfluss hat es auf Dein zukünftiges Leben, wenn Du an Deiner momentanen Einstellung festhältst?
  • Wie könnte es Dir gelingen, Deine Einstellung zu verändern?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte die Fragen schriftlich.


Coachingübung 2: Was denkst Du über die anderen Menschen?

Da wir in der Regel täglich mit anderen Menschen zu tun haben, hat es einen enormen Einfluss auf unseren Zustand, was wir über andere Menschen denken und was wir von ihnen halten.

  • Was ist Deine momentan Einstellung gegenüber anderen Menschen?
  • Hast Du einen Widerstand gegenüber anderen Menschen? Wie drückt sich dieser Widerstand aus? Was genau läuft da in Dir ab?
  • Was glaubst Du, hat ein unglaublich mitfühlender, liebevoller und verständnisvoller Menschenfreund für eine Einstellung gegenüber anderen Menschen?
  • Ist Deine momentane Einstellung gegenüber den anderen Menschen wirklich zu hundert Prozent wahr?
  • Wie geht es Dir mit der Behauptung, dass Deine Einstellung gegenüber anderen Menschen, einfach nur eine Einstellung von vielen verschiedenen Einstellungen ist? 
  • Welchen Einfluss hat es auf Deinen Zustand, wenn Du an Deiner momentanen Einstellung festhältst?
  • Wie könnte es Dir gelingen, Deine Einstellung zu verändern?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte die Fragen schriftlich.


Coachingübung 3: Was denkst Du über Dich?

Was wir über uns selbst denken, ist entscheidend dafür, wie wir uns fühlen und letzten Endes wie unser Leben verläuft.

  • Was ist Deine momentane Einstellung gegenüber Dir selbst?
  • Wer denkst Du, dass Du bist?
  • Mit was identifizierst Du Dich?
  • Hast Du einen Widerstand gegenüber Dir selbst? Wie genau  sieht dieser Widerstand aus?
  • Wie geht es Dir mit der Aussage, dass Deine Einstellung gegenüber Dir selbst eine Wahl ist, die Du selbst irgendwann einmal für Dich getroffen hast und dass Du jederzeit neu wählen kannst, was für eine Einstellung Du gegenüber Dir haben möchtest?
  • Ist es wirklich zu hundert Prozent wahr, was Du momentan über Dich denkst?
  • Welche Einstellung über Dich selbst würde Dir auf Deinem Weg in einen glücklichen und erfüllten Seinszustand mehr dienen?
  • Wie kann es Dir gelingen, Deine Einstellung über Dich zu verändern?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte die Fragen schriftlich.


Aufgabe 1: Innere Stimmen

Wie geht es Dir mit der Beobachtung Deiner Gedanken, oder auch Deiner inneren Stimmen? 

 

Je nachdem, wie unsere Eltern mit uns gesprochen haben, wie sehr wir von unseren Eltern in unserer Kindheit gestärkt und unterstützt worden sind, desto liebevoller und stärkender wird auch die Stimme in uns mit uns sprechen. 

 

Die fehlende Unterstützung und Zuwendung der Eltern kann ein großes Loch in uns angelegt haben, dass erst einmal da ist. Je nachdem, wie wir von unseren Eltern behandelt worden sind, sprechen „wir“ auch innerlich mit uns. Oft sind da vorwerfende, strafende, schädigende, zweifelnde, ängstliche Worte, die in unseren Kopf entstehen. Die Frage, die wir uns heute stellen dürfen, ist: 

  • Bist es wirklich DU, der da abwertend mir Dir spricht?

  • Oder könnten die Worte in uns nur ein Nachklingen der Worte unserer Eltern oder anderen Bezugspersonen aus unserer Kindheit sein? 

Unsere inneren Stimmen sind oft vorwerfend, strafend, schädigend, zweifelnd, ängstlich, genervt, wütend etc. Es kommt eher selten vor, dass wir kluge, stärkende und weise innere Stimmen hören. Es gibt auch diese liebevollen Stimmen in uns, aber oft sind diese sehr leise und schwach und wenn wir nicht genau hinhören, dann nehmen wir diese überhaupt nicht wahr.

 

Um in unserer Kraft zu kommen ist es wichtig, uns klar zu werden, dass die Stimmen in uns nicht die Wahrheit sprechen. Denn diese Stimmen kommen nicht aus unserem wahren inneren Kern. Um zu diesem Kern in uns, der kraftvoll und selbstbewusst ist, vorzudringen, ist es nötig uns selbst die Worte zu geben, die wir als Kind so sehr vermisst haben.

 

Fange damit an, ganz gezielt sabotierende und destruktive Selbstgespräche zu unterbrechen und durch liebevolle Worte, die Deinem Wohl dienen, zu ersetzen. Um Dir ein Leben in Glück und Freude zu erschaffen, ist eine Grundvoraussetzung, mit Dir selbst fürsorglich, wohlwollend und liebevoll umzugehen. 


Aufgabe 2: Folge der Freude

Stelle Dir jeden Morgen neu die Frage:
  • Welche eine Sache kann ich heute tun, um mehr Freude in mein Leben zu bringen?

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