Das Unterbewusstsein

 

"Je bewusster uns wird,

wie unbewusst wir eigentlich sind,

desto weniger unbewusst werden wir sein."

 

 

Je länger Du Deine Gedanken und Gefühle beobachtest und versuchst, diese aktiv zu verändern, desto deutlicher wird Dir auffallen, dass da noch etwas anderes in Dir wirkt, dass Dir irgendwie immer einen Strich durch Deine Rechnung zieht. Es kann sogar sein, dass Du nach einer Weile ziemlich frustriert bist. Du möchtest Dein scheinbar vergebliches positives Denken und Dein positives Eingreifen in Deine Gefühlswelt wieder aufgeben, weil es Dir auf Dauer zu anstrengend wird, hier immer wieder gegenzusteuern.

 

Vielleicht stellst Du Dir irgendwann die Frage: „Warum nur funktioniert es bei mir einfach nicht?“

 

Du kannst noch so oft denken, dass Du gesund und glücklich bist und dabei fröhlich durch Deine Wohnung tanzen. Irgendetwas hält Dich auf und zieht Dich immer wieder zurück. Was um alles in der Welt ist nur dieses „Ding“, dass Dir Dein Glück nicht zu gönnen scheint?

 

Dass Dich Deine positiven Gedanken und gezielt erzeugten freudvollen Gefühle nicht einfach so zu Gesundheit, Erfolg und Glück führen können, liegt daran, dass es nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das Unterbewusstsein gibt. Im Bewusstsein erzeugst Du Deine positiven Gedanken und Gefühle. Im Unterbewusstsein jedoch, wirken die alten, tief in Dir abgespeicherten Gewohnheiten, Überzeugungen und negativen Glaubenssätze aus Deiner Kindheit auf Dich ein, ohne dass Du Dir darüber bewusst bist. Es sei denn, Du machst es Dir bewusst.

 

Wissenschaftler berichten häufig davon, dass das Unterbewusstsein überwiegend in den ersten sieben Lebensjahren geformt wird. Denn als Kind sind wir besonders offen und aufnahmefähig und alle Informationen, die wir aufnehmen, dringen ungefiltert in uns hinein. Meiner Meinung nach ist unser Unterbewusstsein noch viel mehr, als nur die Erlebnisse aus unserer Kindheit. Ich glaube, dass hier auch vieles abgespeichert ist: was unseren Vorfahren geschehen ist, genauso wie Ereignisse, die kollektiv auf die Menschen der Welt einwirken. Carl Gustav Jung spricht hier von dem kollektiven Unterbewusstsein. Dies ist der unbewusste Teil in uns, der nicht über unsere persönlichen Erfahrungen entstanden ist, sondern durch weitreichende emotionale Erfahrungen vieler Menschen gleichzeitig als Kollektiv. Wie z.B. ein Geschehen in der Welt, dass zeitgleich ganz viele Menschen emotional bewegt. (z.B. Kriege, Naturkatastrophen, der 11. September 2001, etc.) Die neuen Medien begünstigen zeitgleiche emotionale Bewegungen der Menschen. Leider zu einem großen Teil negativ, weil sie überwiegend von Negativität, Hass und Leid berichten. Du kannst Dir vorstellen, was für eine fatale Auswirkung das auf uns Menschen hat.

 

Die Wissenschaft hat außerdem erkannt, dass wir in unserem Alltag nur etwa 1 % unseren Verstand benutzen. Du hast bestimmt schon einmal das Bild mit dem Eisberg gesehen, der nur mit seiner Spitze aus dem Wasser ragt. Die Spitze des Eisberges erleben wir bewusst. Der riesige Berg unter dem Wasser ist unser Unterbewusstsein. Der untere Teil des Eisberges ist zwar im ersten Moment nicht sichtbar für uns. Doch Dein Leben, wie Du es im Außen siehts, ist im Prinzip eine Abbildung dieses unteren Teils des Eisberges. Das, was um Dich herum geschieht, spiegelt Dir Deine innere Welt sehr deutlich wider.

 

Dass bewusstes Denken und Fühlen alleine nicht ausreicht, Deine Lebenssituation zu verändern, hat genau damit zu tun, dass Du tatsächlich zu etwa 99 % von Deinen unterbewussten Programmen beeinflusst wirst, die ständig in Dir wirken. Ob Dir das nun bewusst ist, oder nicht. Sie wirken extrem auf Dich ein und bestimmen zum größten Teil Dein Leben.

 

Wenn wir nun versuchen, mit unseren 1 % Verstand unser Leben zu verändern, dann passiert hier natürlich nicht viel. Denn gegen 99 % Unterbewusstsein, kommen 1 % Bewusstsein einfach nicht an. Die meisten Entscheidungen, die wir treffen, die Einstellungen die wir haben, unsere Überzeugungen und Glaubenssätze entspringen unserem Unterbewusstsein. Du erkennst ganz genau, ob Du sehr von Deinen unterbewussten Programmen ins Negative hin beeinflusst wirst, wenn Dein Leben nicht funktioniert. Dein Leben funktioniert aber nicht, weil Du es nicht kannst, sondern, weil Du von Deinen unterbewussten Programmen gesteuert wirst. Also von all den negativen eingespeicherten Erfahrungen, die Du im Laufe Deines Lebens gemacht hast, den Erfahrungen Deiner Vorfahren und den kollektiven Erfahrungen der Menschheit. 

 

All diese eingespeicherten Dinge, die tatsächlich auch noch 70 % negativ sind (auch das ist wissenschaftlich bewiesen), werden Dich immer beeinflussen und aufhalten, wenn Du nicht damit anfängst, sie zu ent-glauben und umzuprogrammieren.

 

Mit ent-glauben meine ich, sie im ersten Schritt in Frage zu stellen und Dir klar darüber zu werden, ob Du noch an ihnen festhalten möchtest und Dir im zweiten Schritt zu überlegen, was für ein Glaube Dir mehr dazu dienen würde, Dir einen glücklichen und erfüllten Zustand zu erschaffen. Denn bei all den Glaubenssätzen, die sich Dir jeden Tag als Gedanken zeigen und die so sehr Deinen Zustand beeinflussen, handelt es sich nicht um absolute Wahrheiten - wie der Name schon sagt. Es sind Glaubensüberzeugungen, die wir hauptsächlich von anderen übernommen haben.

 

Wenn Du innerlich schlecht mit Dir sprichst, kannst Du immer davon ausgehen, dass dies niemals Deine eigenen Gedanken, sondern nur Worte anderer Menschen sind, die aus längst vergangenen Zeiten, noch in Dir nachklingen.

Was hält Dich auf?

Meistens sind es genau diese (unbewussten) Glaubensüberzeugungen, die uns davon abhalten, tatsächlich die Ärmel hoch zu krempeln und an der Realisierung unserer Wünsche zu arbeiten.

 

Kennst Du das, dass Du tausend Ideen im Kopf hast, es aber immer nur schaffst davon zu träumen und einfach nicht ins Handeln zu kommen? Irgendetwas hält Dich auf. Da ist tief in Dir etwas, dass Dich immer wieder blockiert. Auch diese Blockade basiert aus den Erfahrungen Deiner Vergangenheit. Wer als Kind erfahren hat, er sei nicht gut genug, er sei zu dumm, zu schwach, zu klein, nicht liebenswert genug etc., der denkt dies unbewusst als Erwachsener immer noch.

 

Diese alten, handlungsblockierenden Überzeugungen stecken tief in Deinen Zellen. Genau diese eingespeicherten Programme werden sich auch auf Dein restliches Leben auswirken. Es sei denn, Du beginnst sie in Frage zu stellen und einen neuen Glauben in Dich zu entwickeln.

 

Denn heute bist Du nicht mehr zu klein oder zu schwach. Heute bist Du groß und kannst alles tun, was Du möchtest. Da ist keiner mehr, der Dich aufhält, nur noch eine alte Blockade, die sich aus Überzeugungen und Wahrnehmungen gebildet hat, die mit der Realität nichts zu tun hat. (Mehr dazu im nächsten Kapitel.

 

Lass den Glauben los, dass Du irgendwie mangelhaft, unwichtig oder wertlos bist und fang langsam damit an, neu über Dich denken zu lernen. Heute bist der einzige Mensch, der für Dich und Dein Handeln verantwortlich ist. Niemand hat das Recht Dir zu sagen, wer Du bist. Du entscheidest selbst, wer Du sein möchtest.

Die kraftvolle Arbeit mit Affirmationen

Wenn Du mit Affirmationen arbeitest und diese laut aussprichst oder denkst, wie zum Beispiel: "Ich bin gesund. Ich bin glücklich. Ich bin erfüllt.", dann geschieht natürlich auch das in Deinem Bewusstsein. Doch in Dein Bewusstsein fließen, wie schon erwähnt, immer die unbewussten inneren Überzeugungen, Glaubenssätze und Deine Bewertung von der Welt mit hinein. Da das Unterbewusstsein viel stärker mitschwingt, als Du momentan an Deine positiven Affirmationen glaubst, kommt in Dir sofort der (unbewusste) Zweifel hoch, dass die positiven Affirmationen, die Du sagst, überhaupt nicht stimmen.

 

Um fruchtbar mit einer Affirmation arbeiten zu können, ist es deshalb sinnvoll sich zuerst einmal bezüglich der Affirmation, die man sich ausgesucht hat, zu ent-zweifeln. Das bedeutet, Du solltest Dir zuerst einmal Beweise dafür suchen, dass die Affirmation, die Du Dir sagst, auch wirklich stimmt. Das kannst Du so machen, dass Du, wenn Du als Affirmation z.B. wählst: „Ich bin gesund.“, gedanklich einmal Deinen ganzen Körper durchgehst, und feststellst, was da alles Gesundes an Dir dran ist. Die Krankheit, die wir haben, betrifft meistens nur einen kleinen Teil unseres Körpers, erscheint uns häufig aber viel mächtiger. Gesundheit ist in der Regel viel mehr an uns dran. Und dann hättest Du den Beweis: „Ja. Ich bin (auch) gesund.“ Oder wenn Du Dir die Affirmation: „Ich bin erfüllt.“ aussuchst, Du aber in Deinem momentanem Leben alles andere als erfüllt bist, weil Du z.B. keine Beziehung hast, Dir aber eine wünschst, oder weil Du finanziell sehr schlecht da stehst, vielleicht sogar Schulden hast. Dann kannst Du Dir einmal alles aufschreien, was momentan in Deinem Leben tatsächlich schon da ist.  

  • Was hast Du? Was besitzt Du?

  • Welche Menschen, Tiere oder Dinge sind in Deinem Leben?

  • Welche Eigenschaften und Talente hast Du?

  • Wofür bist Du dankbar in Deinem Leben? 

Dann hast Du den Beweis: „Ja. Ich bin in meinem Leben durchaus (auch) erfüllt.“ Wenn Du z.B. als Affirmation gewählt hast: „Ich bin ruhig und gelassen.“, weil Du es gerne sein möchtest, es momentan aber noch nicht bist, dann kannst Du so vorgehen, dass Du Dir morgens vornimmst: „Heute übe ich mich einmal in Ruhe und Gelassenheit.“ Und dies dann auch ganz aktiv tagsüber machst. Und abends hast Du dann vielleicht den Beweis: „Ja. Ich kann auch ruhig und gelassen sein.“ Es bring Dir nicht viel, wenn Du Dir irgendwelche Affirmationen vorsagst, aber überhaupt nicht danach lebst. 


Coachingübung 1: Was möchtest Du nicht mehr?

Damit Du Dir ganz klar darüber wirst, was Du eigentlich wirklich willst im Leben, ist es wichtig, Dich einmal damit zu beschäftigen, was Du nicht mehr möchtest. 

 

Was möchtest Du nicht mehr? 

  • Was möchtest Du nicht mehr in Deinem Leben?

  • Was möchtest Du nicht mehr erdulden?
  • Was möchtest Du beenden?
  • Welche Gedanken möchtest Du nicht mehr denken?
  • Wie möchtest Du Dich nicht mehr fühlen?

  • Wozu bist Du nicht mehr bereit?

  • Was möchtest Du in den verschiedenen Lebensbereichen nicht mehr?

  • Kannst Du Dich schon von Dingen abgrenzen, die Du nicht möchtest? 

Freundschaft/Familie

Beziehung/Sexualität

Beruf/Karriere

Fitness/Gesundheit

Freizeit/Hobbys/Vergnügen

Zuhause/räumliche Umgebung/Wohnort

Wohlstand/Finanzen

Liebe/Seelenfrieden/Sinn/Spiritualität

  

Beispiele:

  • Welche Beziehungen möchtest Du nicht mehr?
  • Welche Sorgen möchtest Du nicht mehr?

  • Welche Arbeitsbedingungen möchtest Du nicht mehr?

  • Wie möchtest Du nicht mehr wohnen? 

Schreibe Dir bitte alles auf, was Du in den verschiedenen Lebensbereichen nicht mehr möchtest.  


Coachingübung 2: "Ich bin halt so!" - Wirklich?

 

"Ich bin ist die stärkste schöpferische Aussage im Universum. Alles was nach ich bin folgt, wird sich zu Deinem Sein manifestieren."

Neale Donald Walsch

Wir sind in unseren Aussagen, wer wir sind oft unbewusst und unbedacht. Deshalb stellen wir unsere „Ich bin halt so.“ überhaupt nicht in Frage, sondern nehmen diese als die absolute Wahrheit an. 

  1. Welche: "Ich bin halt so." sind momentan in Deinem System abgespeichert, die der Erschaffung Deines Wunschlebens nicht dienlich sind?
  2. Wer sagt, dass Du wirklich so bist?
  3. Bist Du vielleicht nur so, weil Du glaubst es zu sein?
  4. Welchen Vorteil haben Deine aktuellen „Ich bin halt so!“-Überzeugungen für Dich? Was wird dadurch für Dich möglich?
  5. Was wird dadurch erschwert? 

Beispiele zu 1: 

a) Ich bin nun mal vergesslich. Das war schon immer so.

b) Ich bin unsportlich. Das war ich schon immer.

c) Ich bin halt einfach nicht kreativ. Das war ich noch nie.

d) Ich bin unpünktlich.

e) Ich bin nicht konsequent. 

 

Beispiele zu 2:

a) Mein Vater: "Das habe ich Dir doch schon tausend mal gesagt."

b) Mein Bruder war schon immer das Sport-Ass in der Familie.

c) Meine beste Note im Kunstunterricht war eine 3.

d) Meine Eltern haben mich immer erst auf den letzten Drücker zur Bushaltestelle gefahren. Oft war der Bus schon weg. 

e) Ich will es allen recht machen und verzettel mich dann.

 

Beispiele zu 3 und 4:

a) Ich muss mich nicht an Abmachungen halten.

b) Es macht auch Spaß, faul zu sein und zu chillen.

c) Ich kann in meiner Komfortzone bleiben. 

d) und e) Ich brauche keine Verantwortung zu übernehmen.

 

Beispiele zu 5:

a) Oft erreiche ich meine Ziele nicht.

b) Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut.

c) Damit wird erschwert, etwas für mich Spannendes, Inspirierendes und Erfüllendes zu finden.

d) Damit verpasse ich gute Chancen, Begegnungen und Gelegenheiten. 

e) Damit bringe ich Vieles nicht zu Ende.

 

Konzentriere Dich bitte bei Deiner Selbstbeobachtung in den nächsten Tagen ganz gezielt auf Deine „Ich bin“-Überzeugungen und beantworte die o.g. Fragen schriftlich.

 

Diese Übung kannst Du sehr gerne auch mit Deinen „Ich kann nicht... Ich habe nicht....“ oder ähnlichen Aussagen über Dich machen.

 

Beispiele:

Ich kann mir nichts merken.

Ich habe keine Disziplin.

Ich kann mich nicht motivieren.

Ich kann mir nichts leisten.


Coachingübung 3: Überprüfe Deine Affirmationen

Arbeitest Du bereits mit positiven Affirmationen? Welche Affirmationen hast Du Dir ausgesucht?

 

Es gibt einen Grund, warum Du Dir genau diese Sätze ausgesucht hast. Mit dieser Übung wollen wir uns auf Ursachenforschung machen.

 

Nimm Dir jede einzelne Affirmation vor und überprüfe, warum Du Dir genau diese Affirmation ausgesucht hast. Frage Dich hierfür, warum Du etwas möchtest.

 

Beispiel:

Ich bin erfüllt. 

  • Warum willst Du erfüllt sein? Vielleicht weil Du Angst vor Leere hast?
  • Warum hast Du Angst vor Leere? Was verbindest Du mit diesem Zustand? 

Ich gehe in Freude und Leichtigkeit durch mein Leben.

  • Warum möchtest Du freudvoll und leicht durch Dein Leben gehen? Vielleicht weil Du Traurigkeit und Schwere ablehnst?
  • Warum lehnst Du diese Gefühle ab?

Wichtig:

Alles, wogegen wir einen heftigen Widerstand verspüren, alles was wir extrem ablehnen, alles wovor wir große Angst haben, verstärkt sich in unserem Leben! Erst durch die Annahme dessen, was wir ablehnen, erst durch die Aufgabe des Widerstands in uns, verliert es an Kraft und somit an Macht über uns. Das Leben ist wie es ist. Das Leben ist vielfältig und wird immer aus Höhen und Tiefen bestehen. So ist das Leben. Wenn wir uns gegen diese Tatsache wehren, entsteht in uns ein Widerstand, der uns Kraft raubt, der uns einengt und uns blockiert. Die Annahme des Lebens, wie es ist, ist der Weg in die Freiheit.


Aufgabe 1:  Nutze die Kraft Deines Atems

Wie geht es Dir mit Deinen bewussten Atemzügen? Schaffst Du es, Dich immer mal wieder zu Dir zurück zu holen und für ein paar Minuten tief durchzuatmen?

 

Dein Atem ist mit das wichtigste Tool, um Dich schnell zur Ruhe zu bringen.

 

Wenn Du merkst, dass Du in einen aufgewühlten Zustand gerätst, dann mache Deinen ganzen Körper (Deine Muskulatur) bewusst locker und atme bewusst extra tief ein und aus. Atme vier Sekunden lang ein, halte kurz inne und atme vier Sekunden lang aus. Atme tief in Deinen Bauch ein, so dass sich Dein Bauch nach vorne wölbt. Bei der Ausatmung zieht sich Dein Bauch wieder nach innen. Zähle während der Einatmung innerlich bis vier, halte eine Sekunde vor der Ausatmung inne und zähle bei der Ausatmung innerlich bis vier. Mache das ganze etwa zwei Minuten lang und beobachte, wie Du mit jedem Atemzug innerlich ruhiger wirst.


Aufgabe 2: Kurble bewusst Deine Glückshormonausschüttung an

Baue diese kleine Übung in Deine tägliche Routine mit ein. Mache sie am besten gleich in der Früh und immer, wenn Du Glückshormone brauchst. 

 

Diese Übung wird Dir wahrscheinlich erst einmal komisch vorkommen, aber ich verspreche Dir, sie hilft. 

 

Lache über Dein ganzes Gesicht und beginne zu hüpfen. Wirf Deine Arme in die Luft und fange an zu jubeln und zu lachen was das Zeug hält, auch wenn Du Dir dabei total komisch vorkommst. Bewege Dich so, als hättest Du den absoluten Hauptgewinn gemacht. Drehe Dich im Kreis, klatsche in die Hände, laufe auf der Stelle, mache den Hampelmann und lache, lache, lache. Mit diesen Handlungen trickst Du Deinen Körper aus und er wird anfangen, Glückshormone auszuschütten. Und genau die brauchen wir, um ein freudiges Gefühl zu Deiner Gewohnheit werden zu lassen.

 

Tipp:

Einfacher geht diese Übung, wenn Du ein positives, lebensbejahendes Lied abspielst, während Du jubelst. Lade Dir hierfür am Besten den Song auf Dein Handy, dann hast Du ihn immer direkt griffbereit.

 

Alternative:

Wenn Du nicht jubeln möchtest, dann kannst Du stattdessen auch zu einem positiven Gute-Laune-Lied tanzen.


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Affirmation als Handyhintergrund


Zusammenfassung:

  • 1 % sind unser bewusster, kreativer, schöpferischer Verstand.
  • 99 % werden von unseren unterbewussten Programmen gesteuert.
  • Unser Leben ist ein Ausdruck unser alten Überzeugungen, Wahrnehmungen und Glaubenssätze.
  • Du bist der einzige Mensch, der für Dich und Dein Handeln verantwortlich ist.