Der Placeboeffekt

 

 "Der Placeboeffekt beweist, dass wir mit den Gedanken

unsere Realität beeinflussen. Jeder von uns ist somit der

Schöpfer seines eigenen Lebens."

 

Die Heilung beim Placeboeffekt kommt nicht durch die Pille, sondern durch den Glauben an die Pille. Das Heilende sind die Gedanken. Das Placebo beruht auf positivem Denken. Dieser Effekt beweist ganz klar die Kraft unserer Gedanken und ist weit erfolgreicher, als früher angenommen. 

 

Dr. Joe Dispenza hat die Wissenschaft, die hinter Spontanheilungen steckt, erforscht und geht darauf ein, wie genau das Placebo funktioniert. 

Das Placebo basiert auf drei Dingen

Die Konditionierung: Der Patient geht davon aus, dass Medizin, also zum Beispiel eine Tablette, heilt. Konditionierungen basieren auf der Vergangenheit. Wir haben irgendwann einmal gelernt, dass uns Medikamente heilen können.

  

Die Erwartung: Der Arzt sagt dem Patienten, dass genau diese Tablette seine Krankheit heilen könnte. Die Tablette ist also ein Symbol für eine Möglichkeit. Der Verstand fängt durch den Glauben, die Tablette könne ihn heilen, an, eine neue Möglichkeit zu wählen. Nämlich die Möglichkeit, gesund zu werden.

 

Die Absicht: Der Patient nimmt die Tablette in der Absicht ein, dass sie ihn heilt. Es entwickelt sich ein Gefühl der Dankbarkeit und der Vorfreude. Der Patient beginnt sich optimistisch zu fühlen. Wenn man die klare Intension: „Ich werde gesund sein.“ mit einer erhöhten Emotion in Verbindung bringt, dann bewegt man sich in einen neuen Seinszustand hinein. Denn die Gedanken sind der Wortschatz des Gehirns und die Gefühle sind das Vokabular des Körpers. Wie man denkt und wie man fühlt, beeinflusst den eigenen Seinszustand. Wenn Du also ein gewisses Ergebnis erwartest, dann fängt Dein Gehirn an, Deinem Körper zu signalisieren, dass er eine physiologische Veränderung produzieren soll, in der Erwartung dieses Ergebnisses. Das heißt, Gehirn und Körper leben im gegenwärtigen Augenblick schon in einer neuen zukünftigen Realität. Durch den Prozess des neu erschaffenden Seinzustands wird gute Chemie (z.B. Hormone) produziert und ins Blut entlassen, die Veränderungen im Körper veranlasst. Der Körper produziert gesunde Stoffe und fängt an, sich zu heilen. 

 

81 % der Menschen, die in einer Depressionsstudie beteiligt waren, reagierten genauso stark auf das Placebo, wie die Menschen, die das tatsächliche Medikament einnahmen. Das heißt, 4 von 5 Menschen heilen also genauso gut nur durch ihre Gedanken. In den klinischen Studien wurde bei der Ansicht der Gehirnscans der Teilnehmer entdeckt, dass sich die Messungen im Laufe der Studie veränderten. Es gab tatsächlich Veränderungen in den Scans des Gehirns. Das bedeutet, dass die Patienten nur durch ihr eigenes Denken, den selben chemischen Prozess im Gehirn in Gang brachten, wie die Reaktion, die sie sich von einem Antidepressivum erwarteten. Ich persönlich glaube, dass auch die Wirkung eines Antidepressivums nur dann einsetzt, wenn man davon überzeugt ist, dass man sich mit der Einnahme des Medikaments etwas Gutes tut und damit einen Erfolg hat. Wenn man innerlich eine Abneigung gegenüber dem Medikament hat und sich durch die Einnahme auch nichts erwartet, dann wird sich wahrscheinlich nicht viel am Zustand verändern. Bei mir selbst hat meine extreme Ablehnung gegenüber dem Medikament sogar einen allergischen Schock ausgelöst. Alles Zufall? Wer weiß...

 

Der Prozess des Placebo beweist auf jeden Fall, dass das eigene Nervensystem der größte Heiler ist, den man sich vorstellen kann, wenn man weiß, wie dieses System zu bedienen und zu stimulieren ist. 


Coachingübung: Setze Deine Prioritäten

Wie wichtig sind Dir die verschiedenen Lebensbereiche auf einer Skala von 0 bis 10 (0 = nicht wichtig, 10 = außerordentlich wichtig)? 

 

Zu wie viel Prozent sind die einzelnen Lebensbereiche bereits erfüllt? Gibt es Bereiche, in denen Du bereits zu 80, 90 oder 100 % erfüllt bist? 

 

Mache Dir zu jedem Lebensbereich Gedanken zur Wichtigkeit und Erfüllung. 

  • Freundschaft/Familie

  • Beziehung/Sexualität

  • Beruf/Karriere

  • Fitness/Gesundheit

  • Freizeit/Hobbys/Vergnügen

  • Zuhause/räumliche Umgebung/Wohnort

  • Wohlstand/Finanzen

  • Liebe/Seelenfrieden/Sinn/Spiritualität

Erkenne Dich dafür an, was Du alles schon geschafft hast, was alles schon da ist und was Du alles schon in Deinem Leben erreicht hast! 

  • In welchen Lebensbereichen lebst Du bereits erfüllt und glücklich?
  • Wie hast Du es in diesen Bereichen erreicht, Dir ein glückliches Leben oder einen zufriedenen Zustand zu erschaffen? Nimmst Du in diesen Bereichen vielleicht eine spezielle Rolle ein? Wie bist Du in diesen Bereichen als Mensch?
  • In welchen Lebensbereichen sind Deine Bedürfnisse noch nicht erfüllt?

  • In welchen Lebensbereichen lebst Du vielleicht sogar gegen Deine Bedürfnisse und tiefsten Wünsche?

  • Woran könnte es liegen, dass es Dir speziell in diesen Bereichen nicht gelingt, glücklich und erfüllt zu sein? Was hält Dich hier auf? Welche Rolle nimmst Du in diesen Bereichen als Mensch ein? Wie bist Du hier als Mensch?
  • Wie würde sich eine Verbesserung der Qualität Deiner wichtigsten Lebensbereiche auf Deinen seelischen Zustand auswirken?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich. 


Aufgabe 1: Selbstbeobachtung

Wie geht es Dir mit Deiner Selbstbeobachtung? Erforsche Dich mit jedem Tag immer genauer. Nimm hierfür die Rolle eines Detektivs ein. Mache Dir immer wieder bewusst:

  

Du bist nicht Deine Gedanken. Du hast Gedanken.

Du bist nicht Deine Gefühle. Du hast Gefühle.

  

Halte tagsüber immer mal wieder inne, spüre in Dich und Deinen Körper hinein und beantworte Dir folgende Fragen: 

  • Wie fühlst Du Dich gerade?
  • Warum fühlt Du Dich so?

  • Welchen Gedanken hattest Du kurz vor dem Gefühl?

  • Welche körperlichen Empfindungen hast Du während eines Gefühls?

  • Wie lange hält das Gefühl an?

  • Welches Gefühl würde Dir jetzt mehr dienen?

  • Was denkst Du gerade?

  • Warum denkst Du jetzt daran?

  • Dient der Gedanke Deinem Wohl?

  • Macht es Sinn, an diesem Gedanken festzuhalten?

  • Welcher Gedanke würde Dir jetzt besser tun?

  • Welche Worte verlassen Deinen Mund?

  • Welche Dinge tun Dir eigentlich gut und welche Dinge tun Dir nicht gut?

  • Was möchtest Du und was möchtest Du nicht mehr?

  • Bist Du gerade so, wie Du sein möchtest?


Aufgabe 2: Lerne, nur zu sein

Wie geht es Dir damit, auf alle sinnlosen und überflüssigen Ablenkungen, so weit es geht zu verzichten? Fahre bitte fort mit dieser Übung und verbringe auf jeden Fall auch jeden Tag ca. 10 bis 20 Minuten nur im SEIN. Also in der stillen Meditation. 

 

Vielleicht hast Du die stille Meditation bereits in Deiner Guten-Morgen- oder Guten-Abend-Routine mit eingebaut. Das ist sehr gut, mache bitte auf jeden Fall weiter damit! Sollte dies nicht der Fall sein, kann ich Dich nur von ganzem Herzen dazu ermutigen. Deinen Fokus ganz auf Dich zu richten, zu atmen, zu spüren und einfach nur zu sein, ist so wichtig um Dir selbst immer näher zu kommen. Und genau da wollen wir hin. Wir wollen zu Dir, zu Deiner wahren und reinen Essenz, zu Deinem göttlichen Kern vordringen und Dich immer mehr damit verbinden.

 

Setze Dich für die stille Meditation aufrecht auf einen Stuhl oder in den Schneidersitz, schließe Deine Augen, wenn Du möchtest, atme und spüre in Dich. Du kannst Deine Augen auch offen lassen, solltest Dich dann aber an einem ruhigen Ort befinden, wo nicht viel Bewegung stattfindet. Wenn Gedanken kommen, nimm diese wahr, aber halte nicht daran fest, sondern lasse sie wie Wolken vorbeiziehen. Nimm Dir täglich bewusst eine kurze Auszeit von ca. 10 bis 20 Minuten - das sollte zu schaffen sein -  und praktiziere diese Zeit nur mit Dir alleine zu SEIN.

und/oder: Lerne, Dich zu entspannen

Suche Dir eine Entspannungsmethode aus, die Dir gefällt und praktiziere sie am besten täglich. Nimm Dir tagsüber bewusst eine kurze Auszeit von mindestens 10 bis 20 Minuten und praktiziere Deine Entspannung. 

 

Inspirationen für Entspannungsmethoden:

Tipp: 

Probiere doch am Wochenende einmal in YouTube verschiedene Entspannungsmethoden aus. Hier gibt es zahlreiche geleitete Meditationen, Videos zur Progressiven Muskelentspannung und zu verschiedenen Atemübungen.


Beispiel einer geleiteten Meditation

Setze Dich mit geradem Rücken auf einen Stuhl. Deine Hände liegen mit den Innenflächen nach oben auf Deinen Oberschenkeln. Deine Füße sind nicht überkreuzt, sondern stehen gerade auf dem Boden. Wenn Du die Meditation lieber im Liegen machst, dann lege Dich auf eine Matte auf den Boden. Arme und Beine vom Körper weg. Handinnenflächen zeigen nach oben. Die Zehen fallen nach außen. Schließe Deine Augen. Nun atme dreimal tief in Deinen Bauch hinein ein und langsam wieder aus. Dein Atem fließt in seinem natürlichen Rhythmus weiter. 

 

Erinnere Dich nun an ein wundervolles Erlebnis zurück, bei dem Du richtig glücklich warst. Fühle Dich hinein in die alte Erinnerung. Lass ein Gefühl der Freude in Dir entstehen. Wenn Du das Gefühl nicht wirklich erzeugen kannst, fahre trotzdem mit der Übung fort. 

 

Nun stelle Dir Dein lachendes und glückliches Gesicht vor. Du bist jetzt an Deinem Ziel angekommen, Deine Leiden (oder eine Krankheit) endgültig hinter Dir zu lassen. Du siehst Dich gesund und glücklich. Du bist vollkommen gesund und Deine Leiden liegen weit hinter Dir. Dein Weg zur Heilung hat Dich genau hierher gebracht. Du bist ein lebensfroher und erfüllter Mensch.

 

Lass die Freude, die dabei entsteht, durch Deinen ganzen Körper fließen. Lass die Dankbarkeit und Erleichterung in Dein Herz fließen. Lass in Dir ein Lächeln entstehen. Sieh Dich an, wie Du tanzt, lachst, Deine Arme in den Himmel streckst. Sieh wie die Welt um Dich herum hell wird. Spüre, wie warme Sonnenstrahlen Deine Haut berühren. Rieche den Duft von wundervollen Blumen. Versuche so gut es geht, Dir Deinen glücklichen Zustand mit Deinen Sinnen vorzustellen. All die Freude und Gesundheit ist jetzt in diesem Augenblick bereits in Dir. 

 

Sprich laut und kraftvoll diese oder Deine eigenen Affirmationen: 

  • Ich bin gesund.

  • Ich bin glücklich.

  • Ich bin lebensfroh. Ich liebe das Leben.

  • Ich bin erfüllt.

  • Ich bin dankbar für die Freude in mir.

  • Ich bin aktiv und voller Energie. 

Atme dreimal tief in Deinen Bauch hinein ein und langsam durch Deinen Mund wieder aus. Öffne Deine Augen und lass noch einmal ein breites Lächeln auf Deinem Mund entstehen. 

 

Mache diese Übung am Besten täglich. Je öfter Du es schaffst, ein Gefühl der Freude in Dir entstehen zu lassen und Deine Sinne mit einzubeziehen, desto näher bewegst Du Dich in Richtung Gesundheit.


Inspiration

Chill out Meditation


 

Glücksbotschaft

"Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben." (Hermann Hesse )

  

Was ist die wirkliche Ursache Deines Problems? 

 

Jeder menschliche Gedanke und jede menschliche Handlung gründet sich auf tiefster Ebene auf zwei Emotionen: auf Angst oder auf Liebe. All unsere Motivationen leiten sich aus diesen beiden Emotionen ab. 

 

Der Wunsch geliebt zu werden und die Angst nicht geliebt zu werden sind die tieferen Gründe unseres Verhaltens.

 

Wenn Du Dich selbst und Dein Leben wahrhaft liebst, dann hast Du alle Leiden überwunden.

  

Die Liebe zu Dir selbst ist der Schlüssel zum Glück. 

 

Deine Andrea


Update Deiner täglichen Routinen


Zusammenfassung:

  • Wie man denkt und fühlt erschafft den eigenen Seinszustand.
  • Unser Nervensystem ist der größte Heiler, den man sich vorstellen kann.