Wahrnehmung – Wir nehmen die Welt so wahr, wie wir sind.

 

 Das Auge sieht nur,

was der Geist bereit ist, zu begreifen."

Henri-Louis Bergson 

 

Die meisten Menschen denken mit einer Veränderung ihrer äußeren Welt, z.B. durch einen Umzug, einer Trennung oder einen Jobwechsel, verändert sich ihr Zustand. Doch das funktioniert meistens nur kurzfristig, wenn man seine grundsätzliche Einstellung zum Leben nicht überprüft und in Frage stellt. Entsprechend unserer eigenen inneren Einstellung, nehmen wir auch die Welt um uns herum wahr. Wenn wir uns ein neues glückliches und erfülltes Leben erschaffen möchten, dann sollten wir unsere Einstellung gegenüber uns selbst, den anderen Menschen und der Welt einmal grundsätzlich überprüfen und dahingehend verändern, wie es unserem erfüllten und freudvollen Zustand dient. 

 

 

In wissenschaftlichen Untersuchungen der Lebensumstände depressiver Patienten wurde ersichtlich, das nahezu alle Patienten drei innere Einstellungen teilten:

  1. Eine negative Einstellung gegenüber der eigenen Person.

  2. Eine negative Einstellung gegenüber der Umwelt (den Menschen, der Umgebung, der Welt um uns herum).

  3. Eine negative Einstellung gegenüber der Zukunft.

So, wie Du Dich selbst, die anderen Menschen und die Welt bewertest, so nimmst Du sie auch wahr. Deine eigene Bewertung, Dein Urteil und Deine Überzeugungen, kreieren Deine persönliche Wahrheit. Nur, weil wir Menschen etwas bewerten können, also etwas z.B. in Gut und Böse einteilen können, können wir uns überhaupt erst in einer dazu passenden Lage befinden. An und für sich wäre alles einfach so, wie es ist. Erst unsere eigene Bewertung, macht etwas gut oder schlecht.

 

Das große Problem ist, dass unsere eigene Wahrnehmung, die der Auslöser dafür ist, wie wir uns fühlen, uns immer wieder neue Beweise und Bestätigungen liefert, dass unser Leben tatsächlich so ist, wie wir es wahrnehmen und bewerten. Denn unser Gehirn funktioniert so, dass es versucht, uns selbst in unserer eigenen Annahme oder Überzeugung immer und immer wieder zu bestätigen. In dem Moment, wenn wir etwas als wahr erachten, sucht unser Gehirn sozusagen ständig nach Beweisen, die dies belegen. Deshalb wirst Du, wenn Du Dich als Opfer des Lebens ansiehst, immer wieder auf etwas stoßen, dass Dir bestätigt, ein Opfer des Lebens zu sein. In der Psychologie spricht man hier von selektiver Wahrnehmung. (Bestimmt kennst Du dieses Beispiel: Wenn Du Dir ein Auto kaufen möchtest und ein bestimmtes Modell oder eine bestimmte Farbe im Kopf hast, dann siehst Du plötzlich überall genau dieses Auto. Bevor Du Dich aber für dieses Modell entschieden hast, gab es davon ganz genauso viele – Du hast sie nur nicht wahrgenommen.) Der selbe Effekt geschieht natürlich auch, wenn wir die Welt aus einer Opferperspektive wahrnehmen. Wenn unser Fokus auf Negativität gerichtet ist, dann nehmen wir auch überall Negativität wahr. Damit versumpfen wir in unseren eigenen negativen Gedanken über die Welt, die anderen Menschen und uns selbst. Ein Teufelskreis.

 

Für diese selektive Wahrnehmung ist das retikuläre Aktivierungssystem (RAS) verantwortlich. Pro Sekunde prasseln über zwei Milliarden Sinneseindrücke auf uns ein. Mit dieser Reizüberflutung bzw. Menge an Informationen wäre unser Gehirn total überfordert. Deshalb werden die Informationen gefiltert. Diese Aufgabe übernimmt das RAS. Es lässt nur drei Arten von Informationen in unser Gehirn:

  • Emotionale Informationen, also Informationen, die Gefühle in uns wecken,

  • lebenswichtige Informationen und

  • neue Informationen.

Das RAS ist dafür verantwortlich, dass Du nur das siehst, worauf Du Deinen Fokus richtest. Du siehst sozusagen nur das, was Dir wichtig erscheint. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit eher auf die Dinge richtest, die schlecht laufen, die Du nicht hast, die negativ sind, die Dir nicht gefallen, dann nimmst Du irgendwann auch nur noch diese Dinge wahr. Denn Dein RAS wird auf genau diese Dinge getrimmt und macht einen wundervollen Job. Du kennst bestimmt die Situation, dass Du ein „Problem“ hast und dieses Problem wird so präsent in Deinem Leben, dass Du all die anderen Dinge, die auch noch in Deinem Leben sind, überhaupt nicht mehr wahrnimmst. Sei es, dass Du z.B. Beziehungsprobleme hast, krank bist, oder finanzielle Sorgen hast. Diese eine Sache fängt an, Dein Leben zu dominieren und alle anderen positiven Bereiche auszublenden. Und Du beginnst zu glauben, dass alles in Deinem Leben schlecht läuft. Aber so ist es in Wahrheit überhaupt nicht. Es gibt durchaus auch Dinge, die gut in Deinem Leben laufen, Du nimmst sie in diesen Augenblicken nur nicht mehr wahr.


So ist das bei allen möglichen Gefahren, auch bei Krankheiten. Vielleicht hast Du Depressionen, Hashimoto oder sonst irgendeine Krankheit. Diese Krankheit fängt an Dein ganzes Leben zu bestimmen, weil Dein Gehirn darauf ausgerichtet ist, den Scheinwerfer auf diese Gefahr zu richten. Plötzlich nimmst Du nur noch diese Krankheit wahr und alles drum herum wird ausgeblendet. Doch wie viel Prozent Deines Körpers oder Deines Lebens nimmt diese Krankheit in Wirklichkeit, ganz faktisch gesehen, eigentlich tatsächlich ein? Gehe gedanklich einmal Deinen Körper vom Scheitel bis zum kleinen Zeh, inklusive Innenleben, durch. Gehe gerne auch einmal Dein Leben durch. Wieviel Prozent davon ist diese Krankheit, wenn Du sachlich bleibst. In unseren Augen sind wir hauptsächlich krank und damit wird die Krankheit meiner Meinung nach immer mächtiger und größer. Und zwar so lange, bis wir endlich damit anfangen, unsere Aufmerksamkeit auf unsere Gesundheit zu richten. 

 

Das Gute ist, dass Du aktiv beeinflussen kannst, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richten möchtest. Du kannst Dein RAS damit auf eine neue Spur lenken. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass wir es schlecht in unserem Leben haben, entstehen mehr Gründe für uns, uns schlecht zu fühlen. Wenn wir unseren Fokus stattdessen aber auf all die Dinge richten, die gut in unserem Leben laufen, werden wir uns auch besser fühlen und uns so verhalten können, dass noch mehr Gutes in unserem Leben entsteht. Wenn wir unseren Fokus darauf richten, dass wir arm und erfolglos sind, dann werden wir uns schwer tun, reich und erfolgreich zu werden. Wenn wir uns aber stattdessen darauf ausrichten, was wir schon alles in unserem Leben erreicht haben und dankbar für die Dinge sind, die wir haben, dann ist das ein guter Weg noch mehr Reichtum und Fülle in unserem Leben zu erfahren.

 

Warum bereitet es uns denn eigentlich so große Schwierigkeiten, den Fokus auf das Gute und weg vom Negativen zu richten? Das ist deshalb so schwer, weil unser Gehirn eben hauptsächlich auch dazu da ist, unser Überleben zu sichern. Dass es heute nicht mehr so viele reale Gefahren für uns gibt, wie früher in der Wildnis, als wir noch der wilden Natur, wie z.B. Raubtieren, ausgesetzt waren, ist unserem Gehirn, überhaupt noch nicht klar. Unser Gehirn arbeitet immer noch so, wie vor tausend Jahren. In uns wirken heute natürlich auch die Erlebnisse vergangener Epochen nach, denn all das, was unsere Vorfahren erlebt und erfahren haben, speichert sich auf genetischer Ebene ab und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Wir spüren heute sozusagen noch die Ängste unserer Eltern, Großeltern und früheren Generationen. Zusätzlich lernen wir mit unseren eigenen Erfahrungen. Unser Gehirn ist immer darauf ausgerichtet, unser Überleben zu sichern und auch mit unseren Erlebnissen aus der Kindheit verknüpft. Dieser Schutzmechanismus ist sinnvoll und wichtig. Denn hätten wir diesen Schutzmechanismus nicht, würden wir als Erwachsene wohl immer noch, ohne nach links und rechts zu gucken, über die Straßen laufen oder auf die heiße Herdplatte fassen. Wenn wir das Problem, das uns Schaden zufügen könnte, nicht sehen, dann könnten wir uns auch nicht davor schützen. Genau deshalb ist es so schwer, den Fokus auf das Gute zu richten, weil unser Gehirn natürlich erst einmal auf alle Gefahren ausgerichtet ist. Dass die Dinge, die uns als Kind gefährdet haben, heute zu einem großen Teil keine Gefahren mehr für uns darstellen, ist unserem System erst einmal nicht klar, es sei denn, wir machen es uns bewusst.  

Problem und Lösung

Ich denke, das Gleiche gilt auch für unsere Wahrnehmung bezüglich von Problem und Lösung. 

 

Wenn Du eher ein Mensch bist, der seinen Fokus auf Probleme richtet, wirst Du automatisch erst einmal keine Lösungen sehen. So ergeht es mir automatisch auch immer noch. Ganz automatisch sehe ich erst einmal das Problem. Auch das geschieht, weil unser Gehirn unser Überleben sichern möchte. Das große Dilemma ist nur, dass es dann oft dabei bleibt. Der Fokus bleibt auf dem Problem und die Lösung wird vergessen, weil sie nicht automatisch von unserem Gehirn eingeblendet wird. Die Lösung kommt nur, wenn wir uns hinsetzen und bewusst darüber nachdenken. Hier geht es ganz klar um Bewusstsein. Erst wenn mir bewusst wird, dass es außer dem Problem auch eine Lösung gibt, dann kann ich mir einen Plan machen, der mich zur Lösung führt. Ohne Bewusstheit bleibe ich immer im Problem stecken.

 

Erst, wenn Du Deine Wahrnehmung von Dir selbst, also Dein Selbstbild, Dein Bild von den anderen Menschen und der Welt in Frage stellst und Schritt für Schritt in eine Wahrnehmung veränderst, die Dich gut fühlen lässt, dann kann sich auch Deine Realität verändern.

 

Unser Daseinszweck ist, uns immer wieder selbst neu zu erfinden. Wie wir die Welt erleben, ist nicht in Stein gemeißelt. Wir sind ein wahres Wunder der Anpassungsfähigkeit und auch der Veränderung. Die Schwierigkeit ist nur, dass die meisten Menschen ihre eigene Wahrheit überhaupt nicht in Frage stellen und immer in den gleichen Gewohnheiten verharren. Sie denken immer das Gleiche, sie entscheiden immer das Gleiche und das führt zu den immer gleichen Verhaltensweisen, produziert die immer gleichen Erfahrungen und die immer gleichen Emotionen. Die immer gleichen Gefühle sind wiederum die Ursache unserer immer gleichen Gedanken. Wie wir denken, handeln und fühlen, so ist unsere Identität und so wird unsere persönliche Realität erschaffen.

 

Um Dein Leben und Deinen Zustand zu verändern, musst du vergessen, wer Du denkst zu sein, vergessen, was Du bisher von der Welt und dem Leben gedacht hast und Dich für eine neue Möglichkeit öffnen, wie Du und das Leben stattdessen sein könnte. Du kannst Dich selbst bewusst dafür entscheiden, wie Du das Leben sehen möchtest und wer Du gerne sein möchtest.


Coachingübung 1:  Erkenne Deine Wahrheit

Fällt Dir inzwischen schon ein bisschen auf, was Du eigentlich die ganze Zeit denkst? Was ist Dein erster Gedanke, wenn Dein Wecker klingelt? Wenn wir über Jahre pessimistisch denken, ist es zu unserer Gewohnheit geworden.

  

Ein paar Beispiele für negative Überzeugungen:

Ich bin dumm. Ich bin hässlich. Keiner mag mich. Mir kann sowieso keiner helfen. Das hat doch alles keinen Sinn. Die Welt ist schlecht. Leben ist Leid. 

 

Genau solche Gedanken gilt es aufzuspüren und in Frage zu stellen. (In der Coachingübung: Mach' einen Check-up von Dir und Deinem Leben hast Du für jeden Lebensbereich die Frage beantwortet, was für Gedanken Dir in den Sinn kommen, wenn Du darüber nachdenkst; z.B. 'Was denkst Du über Geld?' oder 'Welche Gedanken kommen Dir in den Sinn, wenn Du über das Thema Partnerschaft/Beziehung nachdenkt?' Sehr gerne kannst Du Dir noch einmal Deine Antworten ansehen und eventuelle negative Überzeugungen für diese Übung nutzen.) 

  

Schritt eins:

Wenn Dir eine negative Behauptung auffällt, stelle Dir die folgende Fragen: 

  • Ist Deine Behauptung wirklich wahr?

  • Bist Du Dir zu hundert Prozent sicher, dass Deine Behauptung wahr ist?

  • Woher weißt Du, dass dieser Gedanke tatsächlich wahr ist?

  • Wer sagt das?

  • Ist es wirklich war, was dieser Mensch behauptet?

  • Was würde eine neutrale Person behaupten?

  • Welcher Teil in Dir, möchte an dieser Überzeugung festhalten? 
  • Welchen Nutzen/Vorteil hat es für Dich, an dieser Überzeugung festzuhalten? (Gerade unsere negativen Überzeugungen haben immer auch einen versteckten Nutzen für uns. Sonst würden wir nicht daran festhalten - Siehe hierzu auch die Übung: "Ich bin halt so!" - Wirklich?  vom letzten Kapitel.)
  • Was ist der Preis, den Du zahlst, wenn Du an diesem Gedanken festhältst? 

Schritt zwei: 

  • Welcher Gedanke wäre heilsamer?

  • Welcher Gedanke würde Dir gut tun? 

Ändere Deine negative Beurteilung in eine positive Behauptung und beweise Dir, dass die neue, positive Behauptung wahr ist.

 

(Beispiel: Ich bin dumm. -> Ich bin klug. Beweise: Ich habe einen Schulabschluss. Ich habe eine Ausbildung abgeschlossen. Ich kann lesen und schreiben. Ich bin heute hier und arbeite an meiner persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung.)

 

Schritt drei:

Fang an, Deine neue Wahrheit zu leben. Angenommen Du würdest davon überzeugt sein, dass Du zum Beispiel wertvoll und gut genug bist, wie würdest Du Dich dann verhalten? Wie würdest Du Dich fühlen? Wie würdest Du denken? Wie würdest Du mit Dir selber sprechen? Wie würdest Du handeln? Welche Entscheidungen würdest Du treffen? Tu erst einen Tag, dann eine Woche, dann einen Monat, dann ein Jahr und schließlich Dein ganzes Leben lang so, als würdest Du glauben, absolut wertvoll, wichtig, liebenswert und gut genug zu sein. Denke, fühle, spreche und handle so, als ob Du der wertvollste und wundervollste Mensch wärst, den es gibt. Denn genau der bist Du!


Coachingübung 2: Was hält Dich noch auf?

Vergleiche Deine Antworten von der Coachingübung: Mach' einen Check-up von Dir und Deinem Leben mit Deinen Antworten der Fragen zu Deinen tiefsten Wünschen

  • Reagierst Du in Deinem Leben eher auf Umstände oder gehst Du aktiv Deinen Weg?

  • Wenn Du Dir vorstellst, jetzt damit anzufangen, Dir Deine Träume und Wünsche zu erfüllen, kommen dann Zweifel in Dir hoch? Wenn ja, welche?

  • Was hält Dich noch davon ab, für Deine Wünsche und Träume loszugehen?

  • Gibt es noch irgendwelche inneren Überzeugungen, Gedanken oder Gefühle, die Dich aufhalten?

  • Warum glaubst Du, dass Du irgendetwas nicht erreichen kannst?

  • Wann hast Du angefangen zu glauben, dass irgendetwas nicht möglich ist für Dich? Oder, dass Du irgendetwas nicht kannst?

  • Welche mentalen Grenzen hast Du Dir in Deinem Leben gesetzt?

  • Warum glaubst Du, dass Du z.B. finanziell nicht frei sein kannst?

  • Warum glaubst Du, dass Du z.B. keine glückliche Beziehung führen kannst?

  • Welche Gewohnheiten in Deinem Leben, sind mit Deinem Wunschzustand nicht vereinbar?

  • Welche Gefühle bestimmen Deinen Tag, die nicht mit Deinem Wunschseinszustand vereinbar sind?

  • Schreibe Dir alles auf, was Dich in den verschiedenen Lebensbereichen noch aufhält.

Beispiele für innere Überzeugungen, die Dich aufhalten:

So wie ich aussehe, werde ich niemals einen Partner finden.

Alle Männer möchten nur das "Eine".

Geld ist schlecht.

Ich muss hart arbeiten, um Geld zu verdienen.

Leben ist Leid.

Ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein.

 

Beispiele für Gewohnheiten, die mit Deinem Wunschzustand nicht vereinbar sind:

Ungesunde Ernährung

Zu viel Zeit vor dem Fernseher verbringen

Morgens zu spät aufstehen und schon genervt und gestresst zur Arbeit hetzen

  

Beispiele für Gefühle, die mit Deinem Wunschseinszustand nicht vereinbar sind:

In der Traurigkeit und Melancholie versumpfen

Verdrängte Gefühle der Wut, des Hasses, der Eifersucht

Gefühle des Leidens


Coachingübung 3: ABC-Liste Deiner Stärken

Bereite Dir einen Zettel vor, auf dem alle Buchstaben des Alphabets untereinanderstehen.

 

Dann stelle Deinen Wecker auf 5 Minuten und schreibe zu jedem Buchstaben, ohne groß darüber nachzudenken, alle Stärken (Eigenschaften, Fähigkeiten) von Dir auf, die Dir einfallen.

 

Wenn Du einfach darauf los schreibst, dann werden Dir direkt aus Deinem Unterbewusstsein Stärken zugeschickt, an die Du Dich mit Deinem Verstand überhaupt nicht mehr erinnert hättest.

 

Nimm Dir anschließend Zeit, Dir Deine Stärken in Ruhe durchzulesen und Dich auch dafür anzuerkennen. Versuche Dir mit jedem neuen Tag klarer darüber zu werden, dass es wichtig ist, dass Du hier bist. Du bist ein wertvoller und wichtiger Teil dieser Welt. Stelle Dir diese Erde gerne einmal wie ein riesengroßes Puzzle vor. Ohne Dich wäre dieses Puzzle nicht vollständig. Ohne Dich würde ein wichtiger Teil fehlen. Erst Dein Dasein, Dein Anteil macht die Welt vollständig. Vergiss das nicht. 


Aufgabe 1: Atme Frieden ein

Wie geht es Dir mit Deinen bewussten Atemzügen? Denkst Du daran, tagsüber immer wieder kurz innezuhalten und ganz achtsam ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen? Wandle diese Übung ein bisschen ab, indem Du ab jetzt mit jeder Einatmung ganz bewusst das Wort Frieden verknüpft. Atme Frieden ein und versuche mit jedem Atemzug ein Gefühl der Ruhe und des Friedens in Dir entstehen zu lassen.


Aufgabe 2: Verändere aktiv Deine Wahrnehmung

Übe jeden Tag Deinen Fokus auf die Dinge zu richten, die gut sind, die schön sind, die Dir gut tun, Die Du möchtest. Mit der Zeit wird Dein Gehirn darauf programmiert werden, ganz automatisch immer mehr schöne Dinge wahrzunehmen. 

 

Fragen zur Inspiration: 

  • Was war ein Erfolg für Dich?
  • Was hat Dir heute gut getan?
  • Was waren schöne Momente?
  • Was hast Du bereits zum Positiven hin verändert?
  • Welches Problem hast Du gelöst?
  • Was hat gut funktioniert?
  • Was hast Du erreicht?
  • Wofür bist Du heute dankbar?
  • Was ist schon alles Gutes in Deinem Leben vorhanden?

Inspiration

Podcastfolge: Wahrnehmung - Wir nehmen die Welt so wahr, wie wir sind.


 

Glücksbotschaft

 

 

"Liebe und Frieden sind eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss."

 

Wenn Du die Welt im Außen verändern möchtest, dann verändere die Welt in Deinem Inneren.

 

Es gibt nicht die eine Wahrheit, die über allem steht. Jeder Mensch hat seine ganz persönliche Wahrheit. Du siehst die Welt mit den Augen Deiner inneren Einstellung. Deine Welt im Außen ist immer ein Spiegel von Deinem Inneren. Wenn Du in einer liebevollen und friedlichen Welt leben möchtest, dann entscheide Dich jeden Tag neu für Liebe und Frieden und sieh zu, wie sich die Welt verändert.

 

Deine Andrea


Zusammenfassung:

  • Jeder Mensch hat seine ganz individuelle Wahrnehmung. Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie Du bist.
  • Unser Gehirn funktioniert so, dass es versucht uns selbst in unserer eigenen Annahme oder Überzeugung immer wieder zu bestätigen.
  • Wir sehen nur das, was unserem System wichtig erscheint.
  • Das, worauf wir unseren Fokus richten, wird vergrößert.
  • Mit Bewusstheit können wir uns selbst entscheiden, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten möchten.
  • Du kannst selbst entscheiden, wie Du das Leben sehen möchtest und wer Du gerne sein möchtest.