Das Umfeld

 

"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ 

Reinhold Niebuhr

 

In der spirituellen Szene wird oft davon gesprochen, dass man zuerst sein Inneres verändern soll, um sein Äußeres zu verändern. Trotzdem kann es sinnvoll sein gerade in Zeiten, in denen die Innenwelt negativ und düster aussieht, aktiv an einer Veränderung der äußeren Umgebung zu arbeiten. Denn, wenn wir unser Umfeld positiv verändern, kann das auch einen sehr positiven Effekt auf unsere innere Welt haben.

 

Deshalb möchte ich Dich in diesem Kapitel ganz herzlich dazu einladen, Dir einmal Zeit für einen Check-up Deines Umfelds, Deiner Umgebung und den Menschen, mit denen Du Dich umgibst, zu nehmen. 


Aufgabe 1: Miste Dein Leben aus - Teil 1

Entrümpeln, Aufräumen und Reinigen können gut für Deine Seele sein.

  

Knöpfe Dir hierfür am besten zuerst ein Zimmer vor und sehe Dir alle Dinge an, die sich darin befinden. Verbinde das Ausmisten z.B. gerne mit Deinem Großputz.  

 

Begutachte jeden Gegenstand, der Dir in die Hände fällt. Gucke hierfür in jeden Schrank und jedes Regal. Während Du Ordnung schaffst, überlege Dir, ob Du die Dinge, die Du findest, überhaupt noch brauchst. Wenn Du Deinen Kleiderschrank durchstöberst, dann denke darüber nach, wann Du das Teil das letzte mal getragen hast. Schlüpfe hierfür gerne in das Kleidungsstück rein, begutachte das Ganze und entscheide dann, ob es nicht sinnvoller ist, Dich davon zu trennen. 

 

Prüfe, was einfach zu Deinem Leben dazu gehört und für welche Dinge es Zeit ist, sich zu lösen und Raum für Neues zu schaffen. Stelle Dir hierfür zum Beispiel folgende Fragen:  

  • Macht es wirklich Sinn das alles noch aufzuheben oder ist es besser, Dich endlich davon zu trennen?

  • Wirst Du dieses Buch wirklich noch einmal aufschlagen und darin lesen?

  • Wirst Du wirklich noch einmal eine Kassette anhören oder einen Videofilm ansehen?

  • Gefällt Dir die Vase, die im Regal steht, überhaupt noch? Oder steht sie da nur, weil Du sie von irgendeiner Tante zum Geburtstag bekommen hast?

  • Gibt es Gegenstände (vielleicht alte Möbel, Erbstücke, Bilder, Fotos) die sich für Dich, wenn Du einmal genauer hinsiehst, eigentlich gar nicht gut anfühlen? 

Inspirationen zur Entsorgung:

  • Frage Deine Familie und Freunde, ob sie etwas von Deinen Dingen gebrauchen können
  • Spenden-Sammelstellen (z.B. Rotkreuz-Shops) und Wohlfahrtsorganisationen freuen sich über Deinen Beitrag

  • Bücher und CD's werde ich meistens bei www.momox.de oder auch in der Bücherei los

  • Sehr gut erhaltene Kleidung bringe ich entweder zum Secondhandshop oder werfe sie in die Spendencontainer

  • Größere Gegenstände, wie zum Beispiel ein Fahrrad oder Lampen verkaufe ich gut über www.eBay-Kleinanzeigen.de

  • Flohmärkte können auch richtig Spaß machen

  • In manchen Gegenden ist es üblich, einfach einen Tisch vor dem Haus an den Straßenrand aufzustellen und die Dinge, die man verschenken möchte, darauf auszubreiten. Vorbeilaufende Menschen freuen sich dann über die Geschenke.

Aufgabe 2: Miste Dein Leben aus - Teil 2

Hast Du Dich schon von ein paar Gegenständen getrennt, die Du nicht mehr brauchst oder nicht mehr in Deinem Zuhause haben möchtest?

 

Ausmisten kann noch tiefer gehen. Hältst Du z.B. noch an alten, längst vergangenen Beziehungen fest? Es kann wie ein Befreiungsschlag wirken, sich von alten Fotos, Briefen oder sonstigen Dingen zu trennen, die z.B. alte Liebesbeziehungen oder Freundschaften betreffen und einen immer wieder traurig oder sehnsüchtig an die alten Bindungen erinnern. 

  • Hast Du noch alte Briefe, Fotos, oder auch Geschenke von Menschen, die Dich, wenn Du einmal in Dich hinein spürst, eher traurig machen, als erfreuen? 

Ausmisten kann auch die Menschen in Deinem Leben betreffen. 

  • Tun Dir die Menschen, mit denen Du Dich umgibst, wirklich gut oder ziehen sie Dich eher runter?
  • Geben Dir die Menschen, mit denen Du Dich triffst Energie, oder fühlst Du Dich ausgesogen und vielleicht sogar ausgenutzt?
  • Wie geht es Dir nach einem Treffen oder Telefonat mit diesem Menschen?
  • Fühlst Du Dich gut, oder geht es Dir schlechter als vor der Zusammenkunft?
An Menschen festzuhalten, die Dir Energie rauben oder Schlimmeres mit Dir machen, lässt Dich immer wieder zurückfallen. Diese Menschen loszulassen, kann Unglaubliches in Deinem Leben bewirken. Vergiss nicht: Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben! Gut für Dich zu sorgen und Dir eine liebevolle Umgebung zu schaffen, hat nichts mit Egoismus zu tun. Oft tut man den Menschen, die einen nicht gut behandeln, sogar einen Gefallen, wenn man sich von ihnen trennt. Denn jede Trennung, jedes Abschiednehmen schafft Raum für Einsichten, Erkenntnisse und neue Erfahrungen.

Coachingübung 1: Plane Deinen Weg zum Ziel

Nimm Dir ein DIN A3 Papier und zeichne Deinen Weg zum Ziel. Ganz unten auf dem Papier ist der START als jetzige Situation, ganz oben ist das ZIEL, als zukünftige Situation.

 

Nun zeichne eine geschlängelte Straße. Diese Straße führt durch eine vielfältige Landschaft: Deinem Weg. Lasse Deiner Kreativität freien Lauf und zeichne und beschrifte Etappen, Zwischenziele, Meilensteine und Herausforderungen in die Landkarte ein.

 

Stelle Dir hierfür vor, Du bist bereits in der Zukunft und beantworte aus der Perspektive Deines Zukunfts-Ichs die Fragen:

 

  • Wenn Du in drei, fünf oder zehn Jahren zurück blickst, was genau möchtest Du erschaffen haben?
  • Was möchtest Du alles erlebt haben?
  • Wie hast Du das erreicht? Welche Schritte bist Du dafür gegangen?

Coachingübung 2: Fragen zu den Herausforderungen

Wenn Du Deine momentane Situation und Dein Ziel betrachtest, dann tauchen vermutlich (innere und äußere) Hindernisse, Kräfte oder Umwege auf. 

 

Dich jetzt schon mit Hindernissen zu befassen, die möglicherweise auf Deinem Weg auftauchen werden, soll nicht dazu dienen, Deinen Blick auf das Negative zu richten. Dies soll Dir dabei helfen, realistisch zu bleiben und vorbereitet zu sein. Denn natürlich werden Herausforderungen auf Deinem Weg kommen, die es zu meistern gilt. Wenn Du Dir jetzt schon Strategien überlegst, wie Du dann vorgehen wirst, hilft Dir das, Dich in den entscheidenden Momenten nicht entmutigen zu lassen und dran zu bleiben.

  

Vielleicht wird es eine Herausforderung sein, dass Du, wenn Du das Projekt Hoffnung vollständig bearbeitet hast, erst einmal ein Stück des Weges alleine weitergehen darfst. Wenn Du heute schon weißt, wie Du Dich dann gut um Dich kümmern und wie Du aktiv Dein Leben gestalten kannst, ist das eine sehr gute Vorbereitung Deinen Zustand, den Du Dir gerade erarbeitest, langfristig zu bewahren. 

 

Bitte beantworte die folgenden Fragen schriftlich: 

  • Welche Herausforderungen können auf Deinem Weg zum Ziel auftauchen, die es zu meistern gilt?
  • Was könnte Dich aufhalten? 
  • Wie kannst Du auf Deinem Weg mit Herausforderungen und Rückschritten umgehen, um Dich nicht von Deinem Weg abbringen zu lassen?
  • Welche Einstellung würde Dir auf Deinem Weg gut tun?
  • Was kannst Du täglich für Dich tun, um Dich für mögliche Hindernisse zu stärken? 
  • Welche täglichen Routinen helfen Dir dabei, in Dir die nötige Kraft, innere Stärke, Stabilität und Gelassenheit aufzubauen, die Du auf Deinem Weg brauchst?

Ritual 1: Energetische Reinigung Deiner Wohnung

Alles in diesem Universum ist Energie. Somit haben auch all die Gegenstände, die sich in unserem Zuhause befinden, eine bestimmte energetische Signatur. Diese Signatur kann uns in unserem Wohlbefinden beeinflussen. Gerade alte Möbel, Erbstücke können mit Energien aufgeladen sein, die sich für uns (unbewusst) nicht gut anfühlen. 

 

Hier hilft uns der Weltenlaut Om. Der Klang Om ist der Urklang und hat eine sehr stark reinigende Schwingung. Den Klang Om gibt es auf CDs oder auch kostenlos auf YouTube.

 

Um eine energetische Reinigung zu erzielen, empfiehlt es sich den Om-Klang für etwa 12 bis 24 Stunden pro Raum klingen zu lassen. Dies muss nicht laut sein. Gerade mal so laut, dass Du es noch hören kannst, wenn Du im Raum bist. Nach der Spielzeit solltest Du unbedingt das Zimmer zuerst räuchern und anschließend gut lüften. 

 

Hier gibt es den Om-Klang kostenlos.


Ritual 2: Ausräuchern Deiner Wohnung

Das Räuchern ist eine uralte Tradition, die schon vor Jahrtausenden von Jahren in nahezu allen bedeutenden Kulturen der Menschheit als Mittel zur Reinigung und Heilung eingesetzt wurde. Das Ausräuchern der Wohnung oder des Hauses dient dazu, das Zuhause auf feinstofflicher Ebene energetisch zu reinigen. Energie löst sich nicht in Luft auf. Das heißt, in unserem Zuhause kann sich energetisch gesehen einiges angesammelt haben. Mit dem Räuchern entlassen wir alte Energien aus unseren Mauern in die Freiheit. 

 

Du brauchst:

  • Weißer Salbei
  • Eine größere Feder
  • Räucherschale

Achte darauf, dass ein paar Fenster geöffnet sind, durch die das Alte abziehen kann. (Achtung, dass es nicht so zieht, dass Türen zuknallen!) 

 

Schließe kurz Deine Augen und nimm ein paar Tiefe Atemzüge und konzentriere Dich auf das Reinigen Deines Zuhauses von allem Alten.

 

Nun zünde in der Feuerschale den weißen Salbei an. Nimm die Schale in die eine und die Feder in die andere Hand. 

 

Beginne bei der Eingangstüre und gehe jeden Raum ab. Gehe jeden Raum gegen den Uhrzeigersinn ab und verteile mit der Feder den Rauch. Du kannst Dich, während Du die Räume abgehst, innerlich von allen negativen Energien verabschieden. 


Wenn Du durch alle Zimmer gegangen bist und wieder an der Eingangstüre ankommst, gehst Du noch einmal los. Diesmal gehst Du jeden Raum im Uhrzeigersinn ab. Während dieser Runde, kannst Du innerlich alles einladen, was Du Dir wünschst (z.B. Harmonie, Glück, Freude, Gesundheit, Liebe, Frieden). Gehe am Schluss zur Eingangstüre zurück und bedanke Dich beim großen Spirit, bei Vater Sonne, Großmutter Mond, Mutter Erde und allen Sternenkindern.

 

Hier bekommst Du ein komplettes Räucherwerk:


Ritual 3: Dankbarkeit

 

Dankbarkeit kann die gesamte Schwingung in Deinem Zuhause verändern und Deine Räume energetisch sehr aufwerten. Jedes mal, wenn Du in Dein Zuhause durch die Eingangstüre hinein gehst, bedanke Dich dafür. Halte hierfür einfach kurz inne, lege eine Hand auf Dein Herz, atme 3 mal tief ein und aus und sage mit jeder Ausatmung Danke. Versuche währenddessen ein Gefühl der Dankbarkeit in Dir zu erzeugen.

 

Um Dich anfangs daran zu erinnern, hilft es, Dir einen kleinen Notizzettel an Deine Eingangstüre zu befestigen. 


Affirmation als Handyhintergrund


Zusammenfassung:

  • Dein Umfeld ist ein Spiegel Deiner Seele.
  • Die Veränderung Deines Umfelds, kann sich positiv auf Dein Innenleben auswirken.