Der Körper

 

"Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: Ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele."

Aristoteles

Dein Körper ist pure Spiritualität - nur durch ihn wird persönliche und spirituelle Weiterentwicklung erst möglich.

 

Bisher haben wir uns hauptsächlich mit dem Verstand auf die Suche nach den Ursachen unserer Persönlichkeit und unserer persönlichen Wahrnehmung von der Welt beschäftigt. 

 

Es gibt jedoch Gründe unseres Zustandes, die kann man nicht mit dem Verstand lösen. Wir haben in unserem Leben prägende Erfahrungen gemacht, die sitzen so tief in uns, dass sie mit den Gedanken nicht erreichbar sind. Entweder, weil sie so stark verdrängt werden, und/oder weil sie zu lange zurück liegen. Weitreichende Erlebnisse können bereits im Mutterbauch, oder als Baby stattgefunden haben.

 

Doch nicht nur das. Auch die Geschehnisse aus vergangenen Leben und unserer Ahnenreihe haben einen Einfluss darauf, wie es uns heute geht. Und es geht sogar noch darüber hinaus. Sogar das globale Bewusstsein, die gebündelte Kraft der Leiden aller Menschen, hat eine Wirkung auf uns. Das ganze nennt sich auch Karma. Wie soll man da noch all die Ursachen und Wirkungen mit dem Verstand aufspüren und verarbeiten können? Das kann nicht funktionieren. Muss es auch nicht.

 

Genau hierfür haben wir unseren Körper. Da sich nämlich jede Erfahrung, als Empfindung auf Zell- und Körperebene abgespeichert hat, kannst Du sie auch über Deinen Körper abbauen und auflösen.

 

"Tu' Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele

Lust hat, darin zu wohnen."

Teresa von Ávila

 

Körper, Geist und Seele sind immer als Einheit zu betrachten. Jeder Teil wirkt sich auf den anderen aus.

 

Dein Körper ist mit Abstand das Allerwichtigste in Deinem Leben. Ohne Deinen Körper wärst Du überhaupt nicht hier. Dein Körper ist das Zuhause Deiner Seele. Über Deinen Körper verschafft sich Deine Seele Ausdruck. Ohne Deinen Körper könntest Du das Leben in all seiner Herrlichkeit und Vielfältigkeit überhaupt nicht erfahren. 

 

Was für ein unglaubliches Wunder unser Körper ist, machen wir uns leider viel zu selten oder sogar überhaupt nicht bewusst. Wusstest Du, dass:

  • Dein Körper aus etwa 100 Billionen Körperzellen besteht, die alle miteinander in Verbindung stehen
  • die Nervenzellen Deines Gehirns, würde man sie nebeneinander legen, ein Kabel von 100.000 km Länge ergeben würden
  • die elektrischen Impulse in unserem Gehirn mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h durch unsere Nervenbahnen rasen
  • Dein Herz etwa 8000 Liter Blut pro Tag durch den Körper transportiert
  • der Darm eines 75-jährigen Menschen im Laufe des Lebens etwa 30 Tonnen feste Nahrung verdaut hat?

In der Gesellschaft, in der wir leben, hat der Körper leider einen vollkommen anderen Stellenwert eingenommen. Unser Körper muss einem gewissen Schönheitsideal entsprechen, um überhaupt ein bisschen gewürdigt zu werden.

 

Wir fühlen uns zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, zu blass, zu faltig, etc.. Wir sehen uns als Mangelexemplar, statt als das Wunder, das wir in Wirklichkeit sind. Unser Körper wird manchmal sogar zu unserem eigenen Feind. Wenn Du ein erfülltes und glückliches Leben führen möchtest, wird es höchste Zeit diesen ganzen Unsinn endgültig loszulassen und damit anzufangen, Deinem Körper die Wertschätzung entgegenzubringen, die er verdient.

 

Kümmere Dich liebevoll um Deinen Körper und dies wird sich auch auf Deinen seelischen Zustand auswirken.


Coachingübung 1: Fragen zu Deiner körperlichen Gesundheit

  • Legst Du wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung?
  • Achtest Du darauf, Deinen Bedarf an allen Nährstoffen und Ballaststoffen, wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sowie allen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffen zu decken?

  • Bist Du übergewichtig oder untergewichtig?

  • Nimmst Du Dir ausreichend Zeit, Deine Speisen zuzubereiten?

  • Nimmst Du Dir ausreichend Zeit zum Essen?

  • Trinkst Du genug Wasser?

  • Trinkst Du Alkohol? Wenn ja, warum?

  • Rauchst Du? Wenn ja, warum?

  • Welche Kosmetika verwendest Du?

  • Welche Reinigungsmittel verwendest Du?
  • Hast Du genug Schlaf?

  • Wie oft sitzt Du vor dem Fernseher?

  • Wie viel Bewegung hast Du?

  • Wie viel Sport treibst Du?

  • Achtest Du täglich auf frische Luft?
  • Hast Du ausreichend lange Phasen der Erholung und Entspannung?

  • Wie oft bist Du krank?

  • Leidest Du unter einer Zivilisationskrankheit oder chronischen Krankheit? (z.B. Bluthochdruck, Karies, Diabetes mellitus Typ 2, Hashimoto, etc.)

  • Was nimmst Du zum Wachwerden oder zur Leistungssteigerung ein?

  • Was nimmst Du zum Trösten und zur Beruhigung ein?

  • Welche Medikamente musst Du einnehmen? Welche Medikamente nimmst Du ein, die Du Dir selbst verordnest? Wie häufig nimmst Du diese ein?

  • Was sind Deine „guten Gründe“ um an Deinem derzeitigen Lebensstil festzuhalten?

  • Wie sieht Dein persönliches Gesundheitsprogramm aus?

  • Was tust Du, um gesund, schön, widerstandsfähig, leistungsfähig und ausgeglichen zu sein?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich.


Aufgabe 1: Pflege Deinen Körper von Innen

Du bist, was Du isst. 

 

Als ich damit angefangen habe meinen Zustand zu verändern, war mein Fokus zuerst sehr auf geistige und seelische Arbeit gerichtet. Ernährung habe ich eine lange Zeit hierbei überhaupt nicht mit einbezogen. Ich war zwar schon immer sportlich, bin täglich spazieren gegangen und habe meinen Körper auch sehr gerne gepflegt, doch was Ernährung betrifft, hinkte ich mit meiner Entwicklung doch immer ein bisschen hinterher. Wie Du vielleicht aus meinem Podcast weißt, litt ich über viele Jahre sogar an einer Essstörung

 

Doch je länger ich mich nun mit persönlicher und spiritueller Weiterentwicklung beschäftige, desto wichtiger wird auch das Thema Ernährung für mich. Das, was wir täglich zu uns nehmen, hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden in unserer Gesamtheit (Körper, Geist und Seele), auch wenn wir das häufig nicht miteinander in Bezug bringen.

 

Deshalb möchte ich Dich heute dazu einladen, einmal Deine Ernährungsgewohnheiten in Frage zu stellen und Schritt für Schritt dahingehend zu verändern, dass es Deinem gesunden, kraftvollen und vitalen Körper dienlich ist. Ich weiß, wie schwierig es sein kann, seine Ernährungsgewohnheiten zu verändern. Es geht hierbei auch nicht darum von heute auf morgen alles perfekt zu machen. Und was genau ist schon perfekt? Es geht eher darum, auch in dieser Hinsicht die volle Verantwortung für Deinen Zustand zu übernehmen, die Verbindung zu Deinem Körper aufzunehmen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was Deinem Körper wirklich gut tut und was ihm schadet.

 

Schritt eins:

  • Schreibe eine Woche lang alles auf, was Du isst und trinkst.
  • Kläre bei einem Spezialisten ab, wie Deine aktuellen Blutwerte sind. Ist alles im Normalbereich, oder herrscht eventuell irgendwo ein Mangel? 

Schritt zwei:

  • Wenn Du Dir Deine Liste nun ansiehst, was macht das mir Dir?
  • Wie fühlst Du Dich dabei?
  • Stehst Du zu dem, was Du Dir an Nahrung gibst, oder kommt eventuell ein schlechtes Gewissen in Dir hoch?
  • Könnte Deine Ernährung ein Grund dafür sein, wie Du Dich momentan körperlich fühlst?
  • Von welchen Deiner Ernährungsgewohnheiten weißt Du, dass sie Dir definitiv nicht gut tun?
  • Wie könnte es Dir gelingen, diese wirklich schlechten Gewohnheiten zu verändern und durch Gewohnheiten zu ersetzen, die Dir in Deiner Gesamtheit gut tun?
  • Was könntest Du an Deiner Ernährung verändern, damit es Deiner Gesundheit und Vitalität dient?
  • Was brauchst Du noch, um Deine Ernährung in eine Ernährung zu verändern, die langfristig Deinem Wohlbefinden dient?

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte die Fragen schriftlich.

 

Schritt drei:

  • Was genau braucht Dein Köper wirklich an Nahrung, um voll in seine Kraft zu kommen? Nimm Dir Zeit und recherchiere einmal, was genau Dein Körper eigentlich wirklich braucht, um optimal versorgt zu sein. (Meine Gesundheitstipps findest Du weiter unten auf dieser Seite.)

Aufgabe 2: Pflege Deinen Körper von Außen

Nimm Dir immer wieder eine kleine Auszeit, in der Du Deinem Körper ganz besonders viel Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkst. Mache z.B. Deine Routinen im Bad zu bewussten Pflegeritualen. Dein Körper und Deine Seele werden es Dir danken.

  • Gibst Du Deinem Körper jeden Tag die Pflege, die er verdient?
  • Schenkst Du Deiner Haut, Deinen Haaren, Zähnen und Nägeln tägliche Pflege und Fürsorge?

Gönne Dir zum Beispiel auch regelmäßig: 

  • ein warmes Aromabad

  • ein Fußbad
  • einen Saunabesuch

  • eine Wellnessbehandlung, wie z.B. eine Anti-Stress-Massage


Aufgabe 3: Körperarbeit

Kurbelst Du regelmäßig bewusst Deine Glückshormonausschüttung an? 

 

Suche Dir weitere Methoden, mit denen Du aktiv Deinen Körper in einen anderen emotionalen Zustand bringst. 

 

Beispiele:

  • Yoga
  • EFT (Emotional Freedom Techniques)
  • Musik
  • Tanzen

Yoga

Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Es ist ein Weg zur Selbsterkenntnis und zum Einswerden mit dem Bewusstsein. Ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte. Die vielen Asanas (Körperstellungen) entstanden erst im Laufe der Zeit. Allmählich erkannte man immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen. Eine Yoga-Einheit beginnt meist mit einer kurzen Entspannung und Atemübungen, dann folgen die Asanas und Abschließend die Entspannung.

 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Yoga die Symptome von Depressionen verringern kann. Es hilft Dir zur Ruhe und Stabilität, Deinen ganzen Körper wahrzunehmen und in einen anderen Seinszustand zu bringen. Auch der sportliche Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Mit Yoga werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. 

 

Du kannst Yoga nicht nur in einem Yogastudio trainieren. Viele Volkshochschulen oder Sportvereine bieten auch sehr gute Kurse an. Die Kursgebühren werden teilweise sogar von den Krankenkassen übernommen. Wenn Du Yoga alleine zu Hause praktizieren möchtest, kann ich Dir den 10-Wochenkurs von Yoga Vidya empfehlen. Diesen Kurs habe ich auch schon gemacht und ich finde, dass er eine tolle Alternative ist, wenn Du Deine Trainingszeiten selbst bestimmen möchtest.

 

Wenn Du absoluter Anfänger bist, würde ich Dir allerdings empfehlen, nicht alleine zu Hause loszulegen, einfach weil Dich zu Hause niemand korrigieren kann. Die Kurse in der Volkshochschule dauern meistens 10 bis 15 Stunden. Somit schaffst Du Dir eine gute Basis, mit der es sich anschließend leichter von zu Hause aus trainieren lässt.

 

Wenn Du Yoga regelmäßig und langfristig trainierst, wirst Du seine ganzen Vorteile zu spüren bekommen. Für mich ist Yoga nicht mehr wegzudenken. Ich praktiziere es täglich, mal nur zehn Minuten, mal eine Stunde. Die tägliche Yogapraxis brachte mir langfristig unter anderem, innere Stabilität, Stärke, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Frieden und ich kann Dir nur ans Herz legen, es auszuprobieren.

 

Tipp:

Meine liebsten Youtube-Kanäle für Yoga sind: Yoga Vidya und Mady Morrison. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Yoga-Apps auf dem Markt.


EFT - Emotional Freedom Techniques

Die Klopftechnik EFT- Emotional Freedom Techniques wurde von dem Amerikaner Gary Craig entwickelt und gilt als besonders schnell und effektiv bei der Behandlung von Ängsten, Panikattacken, Zwängen und Depressionen. 

 

EFT basiert auf der Annahme der Traditionellen Chinesischen Medizin, dass es in unserem Körper ein Energiesystem gibt. Das freie Fließen der feinstofflichen Energie durch unterschiedliche Energiebahnen (Meridiane) in unseren Körper, ist mit verantwortlich für unser Wohlbefinden. Wird der Energiefluss blockiert, kommt es über kurz oder lang zu seelischen oder körperlichen Problemen.

  

Das Energiesystem lässt sich über die Meridiane und Akupunkturpunkte beeinflussen. Im Gegensatz zur Akupunktur wird in der Energetischen Psychologie der Akupunkturpunkt nicht mit Nadeln, sondern durch Klopfen stimuliert. Durch das Klopfen löst man die Blockaden im Energiefeld. Mit Emotional Freedom, also emotionale Freiheit, meint man hier vor allem die Befreiung alter blockierter Emotionen, die tief in unseren Zellen stecken.

  

Wenn wir negative Emotionen, wie Angst, Zweifel, Traurigkeit, Wut spüren und verdrängen, kommt es zu einer Störung unseres Energiesystems. Meistens wird ein Gefühl durch irgendeinen negativen Gedanken in Form eines Glaubenssatzes ausgelöst. Durch gezieltes Klopfen bestimmter Akupunkturpunkte plus der Umkehr des blockierendes Glaubenssatzes lassen sich die Emotionen innerhalb kürzester Zeit auflösen. Während wir die verschiedenen Akupunkturpunkte beklopfen, sprechen wir uns positive Affirmationen zur Auflösung des Glaubenssatzes laut vor. 

 

EFT ist eine einfache und wirksame Methode zur Selbstbehandlung und einfach zu lernen. Wenn es Dir gelingt, EFT in Deine täglichen Routinen einzubauen, wird Dich das unglaublich auf Deinem Weg in ein neues Leben unterstützen. Eine EFT Anwendung dauert ungefähr 7 bis 10 Minuten.

 

        Die Klopfpunkte (Quelle: https://official-eft.de/) 

  1. Handaußenkante

  2. Kopfkrone

  3. Über den Augenbrauen

  4. Augenaußenseite/Schläfe

  5. Unter den Augen

  6. Unter der Nase

  7. Unter dem Mund/Kinn

  8. Unter dem Schlüsselbein

  9. Außenseite Rippen

(Der Handkantenpunkt befindet sich an dem Teil Ihrer Hand, den Du verwenden würdest, um ein Handkantenschlag auszuführen. Eine genauere Beschreibung der Punkte findest Du HIER.)

 

Die Anwendung von EFT erfolgt in drei Phasen.

  

Phase 1:

Erforsche und definiere die Überzeugung, die Dich in Deinem Leben blockiert. Formuliere Deine Überzeugung so konkret wie nur möglich und bleibe bei einem einzigen Satz. Beispiele:

  • „Ich fühle mich nicht gut genug.

  • "Ich fühle mich zu dumm.“

  • „Ich bin traurig, weil ich einsam bin.“

  • „Ich habe Angst, weil ich immer zu wenig Geld habe.“

  • "Angst bestimmt mein Leben."

> Ordne nun die Heftigkeit Deines Themas auf einer Skala von 1 – 10 (0 ist gar nicht vorhanden - 10 ist am stärksten) ein.

> Wie belastend, blockierend, lebensbestimmend empfindest Du das Thema?

> Wo genau in Deinem Körper spürst Du Blockaden (Hals, Brust Herz, Bauch..)? Schließe hierfür Deine Augen und spüre in Deinen Körper. 

 

Beginne jetzt mit dem Beklopfen der o.g. Klopfpunkte, währenddessen Du Dich bewusst auf das Gefühl in Deinem Körper konzentrierst. Jedes Gefühl, dass jetzt kommt ist gut und wichtig. Lasse das Gefühl, so gut wie es nur geht, zu.

 

Wenn Du fertig bist, atme tief ein und aus. Ordne jetzt Dein Problem erneut auf der Skala der Heftigkeit von 1 – 10 ein.

 

Phase 2:

> Nehme Dein Problem und Dein Gefühl dazu an. Akzeptiere den Schmerz in Dir. Es ist wichtig, dass er da ist.

> Klopfe eine weitere Runde, aber verändere Deine Sätze so, dass sie Deine schmerzhaften Gefühle annehmen.

 

Wenn Du fertig bist, atme tief ein und aus. Ordne nun Dein Problem erneut auf der Skala der Intensität von 1 – 10 ein.

 

Phase 3:

> Verstärke in Dir positive Gefühle wie z.B. des Vertrauens, Friedens, der Sicherheit und Liebe.

 

Wenn Du spürst, dass sich die Heftigkeit des negativen Gefühls auf der Skala stark verringert hat, beginne nun mit der dritten und letzten Runde. (Wenn nicht, mache Phase 2 noch einmal.) Jetzt geht es darum, neue, kraftvolle und stärkende Überzeugungen in Dein Unterbewusstsein einzuspeichern und positive Emotionen in Deinem Körper zu erzeugen.

  

Beispiel mit Angst/Phase 1 

  1. Auch wenn ich Angst habe, liebe ich akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  2. Auch wenn mich meine Angst blockiert, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  3. Auch wenn ich wie erstarrt bin vor Angst, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  4. Auch wenn ich mich schäme, Angst zu haben, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  5. Auch wenn mich meine Angst beherrscht, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  6. Auch wenn ich Zweifel in mir habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  7. Auch wenn ich Angst vor der Angst habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  8. Auch wenn ich mich klein, schwach und nicht gut genug fühle, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

  9. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich die Angst loslassen kann, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

 Beispiel mit Angst/Phase 2 

  1. Es ist okay, dass die Angst da ist. Denn sie will mich nur beschützen.

  2. Die Angst begleitet mich jetzt schon so lange in meinem Leben. Es ist okay.

  3. Die Angst will nur auf mich aufpassen und mich vor Gefahren beschützen. Es ist okay, dass sie da ist.

  4. Die Angst möchte mir nur etwas zeigen. Danke Angst. Du darfst da sein.

  5. Ich weiß, hinter der Angst ist Liebe. Die Angst darf genauso da sein, wie die Liebe.

  6. Mein Körper hilft mir dabei, meine Ängste zu erkennen und aufzulösen.

  7. Mein Körper hilft mir dabei die Angst zu fühlen und mein Körper hilft mir dabei, die Angst abzubauen.

  8. Es ist okay, dass die Angst da ist. Ich kann trotz der Angst, mutig sein.

  9. Ich bin bereit, die Angst loszulassen.

 Beispiel mit Angst/Phase 3 

  1. Ich bin beschützt. Ich bin geliebt. Ich bin sicher.

  2. Ich bin dankbar für jede Erfahrung meines Lebens.

  3. Ich bin mutig und voller Vertrauen.

  4. Ich vertraue dem Leben. Denn es ist immer für mich.

  5. Da ist nichts, vor dem ich mich schützen muss. Da ist nichts vor dem ich Angst haben muss. Ich bin sicher.

  6. Ich darf in Freude und Liebe durch mein Leben gehen.

  7. Ich bin gut, wie ich bin. Ich bin richtig. Ich bin geliebt.

  8. Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.

  9. Ich bin erfüllt.

 


Tipps für Deine Gesundheit

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Befreie Dich nach und nach von Deinen Süchten

z.B. Alkohol, Tabak, Süßigkeiten, Essen, Medikamente, Drogen, Fernsehen, sinnloses Gerede (z.B. Lästern), Konsum

 

Stelle Dir einmal die Frage, warum Du eigentlich die Dinge tust, die Du tust.

  • Was für ein Bedürfnis steckt dahinter?
  • Warum greifst Du wirklich zur Zigarette?
  • Warum trinkst Du Alkohol?
  • Warum kaufst Du Dir Dinge, die Du überhaupt nicht brauchst?
  • Welches tiefere Bedürfnis möchtest Du damit eigentlich stillen?
  • Und gibt es vielleicht andere, gesündere Wege um dieses Bedürfnis in Dir zu stillen?

2. Sei kein Sklave von auferlegten Pflichten

Nimm Dir großzügig Zeit für die folgenden Aktivitäten: 

  • Einfach mal die Seele baumeln lassen
  • Gemeinsame Stunden mit der Partnerin/dem Partner erleben
  • Zeit für die Familie
  • Freundschaften pflegen
  • Zeit für Dich selbst
  • Schlaf und Entspannung
  • Bewegung in Form von Ausdauersport und Muskeltraining
  • Natur erleben
  • gesundes Essen und Trinken
  • Körperpflege und Hygiene

3. Ernähre Dich gesund -  Korrigiere Schritt für Schritt ungesunde Ernährungsgewohnheiten.

Ich habe zwar vor einigen Jahren eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin absolviert, doch hier möchte ich ganz klar erwähnen, dass ich keine Ernährungsexpertin oder -wissenschaftlerin bin, sondern ein Mensch, der Dinge gerne in Frage stellt und für sich optimiert. Meine Empfehlungen, entspringen rein meiner eigenen Erfahrung und ich teile mit Dir, welche Veränderungen mir persönlich sehr gut getan haben. Wir sind alle verschieden und am sinnvollsten ist es natürlich, wenn Du selbst herausfindest, welche Ernährung für Deinen Körper die Beste ist. 

  • Gestalte Deine Ernährung möglichst gesund und greife zu natürlichen Lebensmitteln

Achte bei Deiner Ernährung auf eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die Deinen Bedarf an Fetten, Proteinen, Kohlehydraten, Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen decken, sowie zur Sättigung beitragen. Achte zudem auf eine Ernährung, die den Säure-Basen-Haushalt Deines Körpers im Gleichgewicht hält.  

  • Vermeide raffinierte Zucker

Zucker ist Gift für den Körper. Zucker sind leere Kohlehydrate in Hülle und Fülle. Diese machen nicht nur dick, sondern langfristig auch krank. Da dem Körper mit Zucker weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe zugeführt werden, muss sich der Körper, die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen. Das heißt, wir müssten unsere Vorräte ständig wieder auffüllen. Das tun wir aber in der Regel nicht. Der Mangel an unseren Vorräten erzeugt ein schwaches Immunsystem, Karies, Fettsucht, schnellere Alterserscheinungen etc. Zucker schädigt langfristig außerdem u.a. unsere Leber, irritiert den Magen, zerstört die gesunde Darmflora und erhöht das Risiko an Herz- oder Autoimmunerkrankungen.

 

Achtung! Industriezucker hat viele Namen, z.B. Saccharose, Glucosesirup, Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose), Milchzucker (Laktose) oder Malzzucker (Maltose). Bei all diesen Zuckerarten handelt es sich um raffinierte Industriezucker – ganz egal, ob sie nun aus der Milch oder aus Früchten gewonnen wurden. 

  • Vermeide Weißmehlprodukte

Bei Weißmehl ist es ähnlich wie beim Industriezucker. Weißmehl ist nichts mehr als leere Kohlehydrate. Alle Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und die ungesättigten Fettsäuren wurden durch den Verarbeitungsprozess entfernt.  

  • Achte auf eine Ernährung, die sich mit Deinem Gewissen vereinen lässt

Wie grausam und bestialisch die Tiere, die ausschließlich gezüchtet werden, um uns als Nahrungsquelle zu dienen, hier auf diesem Planten behandelt werden, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Fakt ist, dass Tiere Emotionen haben und leiden. Jeder muss für sich selbst bestimmen, wie sehr er sich an diesem Leid beteiligen möchte. Spüre einmal in Dich, ob Deine Ernährungsgewohnheiten mit Deinen tiefen Werten und Bedürfnissen zusammenpassen. 

Ich weiß, Ernährung ist ein brenzliches Thema. Letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Nahrung er für sich wählt. Meinem Wohlbefinden, meiner Vitalität und Gesundheit hat es sehr gedient, meine Ernährung Schritt für Schritt umzustellen. Sei bitte ganz liebevoll mit Dir in diesem Prozess. Jede kleine Veränderung verdient Deine Anerkennung.  

  • Trinke viel stilles und klares Wasser

4. Reinige und pflege Dich gesund

Bist Du Dir bewusst darüber, welche Inhaltsstoffe eigentlich ein Duschgel, eine Creme oder auch ein Putzmittel enthält?

 

Tipp: Die App CodeCheck hilft Dir dabei. Wenn Du den Barcode des Produkts über diese App einscannst, dann zeigt es Dir in wenigen Sekunden sämtliche Inhaltsstoffe mit deren Bedeutung an.

 

5. Entgifte regelmäßig Deinen Körper

Unser Körper verfügt zwar über eine körpereigene Entgiftungsfähigkeit, doch unsere Umwelt hat sich alleine in den letzten 50 Jahren dermaßen stark verändert, dass unser Körper alleine auf natürliche Weise nicht mehr hinterherkommt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, unseren Körper diesbezüglich zu unterstützen.

 

6. Übernehme selbst die Verantwortung für Deine Gesundheit

Beschäftige Dich kritisch mit Themen, die Deiner körperlichen Gesundheit dienen; z.B. über Bücher, Vorträge, Podcasts, Blogs, etc.


Coachingübung 2: Fragen zu den benötigten Ressourcen

Lies Dir noch einmal Deine Zielformulierung durch (Kapitel: Das Tun, Coachingübung 2) und beantworte die folgenden Fragen:

  • Welche Fähigkeiten und Ressourcen brauchst Du, um Deine Ziele zu erreichen?
  • Welches Wissen brauchst Du, um Deine Ziele zu erreichen?

  • In welchen Lebensbereichen lebst Du bereits erfüllt? Mit welchen Ressourcen erreichst Du das dort?

  • Was könntest Du für einen Lehrgang, Kurs oder für ein Seminar besuchen?

  • Welche Bücher könntest Du lesen?

  • Welche Hörbücher oder Podcasts könntest Du hören?

  • Welche Menschen können Dir dabei helfen, Deine Ziele zu erreichen?

  • Was genau brauchst Du, um die Erfahrungen machen zu können, die Du gerne machen würdest?

  • Wann genau fängst Du an los zu gehen? 

Bitte nimm Dir Zeit und beantworte alle Fragen schriftlich. 


 

Glücksbotschaft

 

 

"Du bist hier, um in Deinem Körper das Leben zu erfahren."

 

Mensch = Körper incl. Emotionen, Geist/Gedanken, Seele

  

Vor lauter Arbeit an unserem Mindset vergessen wir häufig, dass unser Zustand auch sehr viel mit unserem Körper zu tun hat. Nur über unseren Körper fühlen wir uns, wie wir uns fühlen. Genauso wie unser Körper uns den Zustand unserer Seele zeigt, hilft uns auch unser Körper dabei, unseren seelischen Zustand zu verändern. Körper, Geist und Seele - das ist alles eine Einheit. Nur wenn all diese Teile von uns Aufmerksamkeit und Wertschätzung bekommen, können wir uns ein glückliches und erfülltes Leben erschaffen. All die Dinge, denen wir häufig zu wenig Beachtung schenken, wie z.B. eine richtige Atmung, Bewegung, Erholung, Flüssigkeitsaufnahme und Ernährung sind Grundvoraussetzung dafür, wie wir uns fühlen.

 

Deine Andrea


Positive Frage als Handyhintergrund


Zusammenfassung:

  • Dein Körper ist das Wichtigste, dass Du besitzt. 
  • Wie Du Deinen Körper behandelst, spiegelt sich in allen Bereichen Deines Lebens wieder.