Noch ein paar Worte zur Meditation

Mit der Guten-Morgen- und Guten-Abend-Meditation wollen wir uns den Theta- und Alpha-Gehirnwellen-Zustand zu nutze machen. Gehirnwellen sind Schwankungen der elektrischen Spannung innerhalb des Gehirns. Je nachdem in welchem Zustand wir uns befinden (z.B. wach, entspannt, schlafend) schwingen unsere Gehirnwellen in unterschiedlichen Frequenzbändern. Deine Gehirnwellen befinden sich im Theta-Zustand, wenn Du leicht schläfst und im Alpha-Zustand, wenn Du wach, aber entspannt bist. Den Alpha-Zustand kann man auch als Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein bezeichnen. Der effektivste Zustand für die mentale Programmierung des Unterbewusstseins ist der Theta-Zustand. Direkt nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen ist die Chance gegeben eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen-Zustand zu erwischen. Deshalb ist es besonders effektiv Deine Meditationen genau in dieser Zeit zu praktizieren.

Noch ein paar Worte zu Deinen Guten-Morgen- und Guten-Abend-Routinen

Die Übungen der Guten-Morgen- und Guten-Abend-Routine sind Vorschläge, die langfristig sehr gut für mich funktioniert haben. Gerade Meditation, Dankbarkeit und Affirmationen haben schon vielen Menschen dabei geholfen ihren Zustand zu verbessern. Doch jeder Mensch ist anders. Deshalb prüfe, ob die Übungen für Dich funktionieren und passe sie gegebenenfalls auf Deine Bedürfnisse an. Aber lasse Dir bitte Zeit, bevor Du Dein endgültiges Urteil fällst.

 

Neue Gewohnheiten brauchen Zeit. Es kann deshalb sehr gut sein, dass sich nach einer kurzen euphorischen Phase in den darauf folgenden Wochen Dein Zustand zuerst sogar verschlechtert. Das kann man sich in etwa wie die Erstverschlimmerung bei der Homöopathie vorstellen. Unser Körper reagiert auf Veränderungen erst einmal mit Abwehr, sogar wenn wir etwas tun, was uns langfristig gut tut. Unser Gehirn funktioniert so, dass alles Neue, dass auf uns zukommt, zuerst einmal eine Gefahr darstellt und somit kann es sein, dass entsprechende Hormone ausgeschüttet werden, um entsprechende Gefühle, wie z.B. Angst in uns zu erzeugen, um uns vor dieser Gefahr zu schützen. Ich bitte Dich von Herzen: Lass Dich davon nicht beunruhigen oder aufhalten, sondern gehe weiter. Irgendwann stellt sich Dein Gehirn auf Deine neue Art zu denken und auf Deine neuen Gewohnheiten ein und Du wirst Dich besser fühlen.

 

Gerade beim Meditieren kann es sehr lange dauern, bis Du überhaupt einen positiven Nutzen wahrnimmst. Auch hier kann es sein, dass es sich erst einmal eine Zeit lang unangenehm und anstrengend anfühlt. Bei mir hat es über zwei Jahre gedauert, bis mein Geist sich beruhigt hat und ich über die Meditation in einen Zustand des tiefen Friedens gefunden habe. Ich bin unendlich dankbar, dass ich immer weiter geübt habe, denn langfristig ist die Meditation auf jeden Fall mit verantwortlich dafür, wie es mir heute geht und in was für einen Zustand ich mich heute befinde. 


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